Liebesgeschichten vom Lande
Solothurner Landwirt sucht sein Glück bei «Bauer ledigt sucht»

Bei der Fernsehsendung will Bauer Sepp as dem Solothurnischen seine Traumfrau finden. Schon jetzt sagt der Landwirt, er habe durch die Show viel mitnehmen können. Ob er sein Glück findet ist noch offen.

Marina Stalder
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Bauer Sepp aus Solothurn

Bauer Sepp aus Solothurn

3+

Jedes Jahr aufs Neue lassen sich Bauern aus der ganzen Schweiz bei «Bauer, ledig, sucht...» auf 3+ von Marco Fritsche und Christa Rigozzi Starthilfe in Sache Liebe geben. Dabei laden alleinstehende Bauern und Bäuerinnen interessierte Frauen und Männer für eine Woche zu sich auf den Hof ein, um die grosse Liebe zu finden. Einer, der Fritsche und Rigozzi um Hilfe gebeten hat, ist Landwirt Sepp aus dem Solothurnischen. Der 51-Jährige kommt sympathisch und bodenständig daher und sucht auch nach einer solchen Frau. «Sie soll weltoffen und kommunikativ sein und eine gewisse Ausstrahlung mitbringen. Ebenso sollte ich mit ihr gute Gespräche führen können.» Im Hinblick auf die Zukunft sollte seine Traumfrau auch flexibel sein. Denn sein Sohn soll später seinen Hof übernehmen und Sepp möchte ihm stets zur Seite stehen können, wenn seine Hilfe gebraucht wird.

Die Vorstellung von vorgeschriebenen Texten und gestellten Szenen, wie man sie aus sogenannten «Behind-The-Scenes»-, also Hinter-den-Szenen-Videos von Filmen kennt, konnte Sepp schnell verwerfen. «Es war überraschend, wie frei man einander kennenlernen und miteinander reden konnte. 3+ gab sich viel Mühe, dass alles so ungekünstelt wie nur möglich ablief.»

Gewisse Szenen mussten dennoch mehrmals gedreht werden. «Szenen im Auto, in denen eine Nahaufnahme während des Gesprächs gemacht wurde, mussten wir für die Aussenaufnahmen des Autos nochmals drehen.»

Auch das Kennenlernen war trotz den Bemühungen seitens 3+ aber nicht gänzlich normal. «Man wird stets begleitet und beobachtet und kann einander nie alleine kennenlernen; das ist natürlich keine alltägliche Situation. Andererseits stehen alle ein wenig unter Druck und so lernt man die andere Person auch im Umgang mit solch speziellen Situationen kennen. Mir wurde mal ein Tipp gegeben, dass man beim ersten Date die Staumeldungen hören und dann direkt in das grösste Gewühl fahren soll. Nach zwei Stunden in einem solchen Rahmen kennt man die andere Person doch schon sehr gut.»

Ob er denn nochmals mitmachen würde, nachdem er jetzt weiss, wie alles abläuft? «Ich hoffe natürlich, dass ich nicht mehr mitmachen muss!», lacht er. Gewonnen habe er aber sowieso schon. «Ich habe eine tolle Erfahrung gemacht, viel gelernt, unter anderem auch wie Fernsehen entsteht und möchte all dies nicht missen. Aber die Öffentlichkeit, die an allem teilnimmt, muss ich in diesem Ausmass nicht mehr haben.»

In der Sendung befindet sich momentan die 50-jährige Dekorateurin Magdalena für eine Woche auf Sepps Hof. Ob sie seine wahre Traumfrau ist, werden wir aber erst im Verlauf der Sendung erfahren.

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