Logiernächte

Solothurner Hotellerie legt 2016 einen Traumstart hin

Vorab die Städte wie Solothurn sorgen für das gute Ergebnis der Hotellerie im Kanton Solothurn.

Vorab die Städte wie Solothurn sorgen für das gute Ergebnis der Hotellerie im Kanton Solothurn.

In den beiden ersten Monaten 2016 ist die Zahl der Logiernächte in den Hotels im Kanton Solothurn zweistellig gestiegen.

Die Bilanz für die ersten beiden Monate im laufenden Jahr ist für die Schweizer Hotellerie durchzogen ausgefallen. Von Januar bis Februar 2016 wurden in den Hotels 5,7 Millionen Übernachtungen gezählt. Das entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Rückgang von 3,9 Prozent oder 230 000 Logiernächten, wie das Bundesamt für Statistik dieser Tage bekannt gab. Unterschiedlich haben sich dabei die Frequenzen der inländischen und ausländischen Gäste entwickelt. Während die Nachfrage der Gäste aus dem Inland um «nur» 0,9 Prozent (minus 27 000 Übernachtungen) zurückging, haben die ausländischen Touristen und Geschäftsleute der Schweiz vermehrt den Rücken gekehrt. Dort betrug das Minus 6,8 Prozent oder 203 000 Logiernächte.

Ganz anders verlief die Entwicklung im Kanton Solothurn. In den ersten beiden Monaten wurden dem Bundesamt 51 403 Logiernächte gemeldet. Das waren satte 12,8 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Auch gegenüber 2014 mit 46 000 Übernachtungen waren die Solothurner Hotels deutlich besser gebucht. Damit hat sich der Trend im vergangenen Jahr auch im laufenden Jahr fortgesetzt. 2015 wurden in den Solothurner Hotels mit fast 400 000 Logiernächten über 4 Prozent mehr gezählt als 2014. Dagegen ging die Zahl landesweit um 0,8 Prozent zurück. Auch bei der Entwicklung der in- und ausländischen Gäste hat sich Solothurn anders entwickelt. Während schweizweit die Zahl der Auslandsgäste abnahm, ist diese im Solothurnischen um fast fünf Prozent gestiegen. Hauptgrund: der überdurchschnittlich hohe Anteil des Geschäftstourismus. In Olten beispielsweise beträgt deren Anteil zwischen 80 und 85 Prozent.

Im Kanton Bern sieht die Zweimonatsbilanz überdurchschnittlich trüb aus. Mit rund 762 000 Logiernächten wurden 6,2 Prozent weniger Übernachtungen gezählt. Allerdings ist hier eine Zweiteilung zu beobachten. Im Berner Oberland konnten die Hotels 7,2 Prozent weniger Übernachtungen verkaufen, während der Rückgang im Raum Bern «nur» 1,8 Prozent betrug.

Landesweit haben vor allem europäische und asiatische Gäste die Schweizer Hotels mehr gemieden als sonst. Den grössten Rückgang gab es bei den deutschen Touristen. Selbst bei den Chinesen, die in den letzen Jahren immer zahlreicher die Schweiz besucht hatten, gab es einen Rückgang.

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