Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule
Solothurner Berufslernende wollen Verantwortung übernehmen

Die Berufslernenden der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule haben ihre Abschlussarbeiten präsentiert. Vier besonders gelungene Werke wurden an einer Vernissage ausgestellt.

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«Es ist Zeit, die Welt zu ändern» – die Projektarbeiten von Caroline Haldimann, Leandra Schibler und Sandra Flück.

«Es ist Zeit, die Welt zu ändern» – die Projektarbeiten von Caroline Haldimann, Leandra Schibler und Sandra Flück.

Zur Verfügung gestellt

An der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule haben die Berufslernenden im Rahmen des Qualifikationsverfahrens ihre Abschlussarbeiten präsentiert. Vier besonders gelungene Werke wurden an einer Vernissage vorgestellt. Rektor Stefan Ruchti begrüsste rund hundert Gäste in der Aula. Die Autorinnen und Autoren präsentierten ihre «Meisterstücke» mit viel Engagement, je eines einer vierjährigen Lehre sowie zwei von Berufsmaturitätsklassen.

Es ist Zeit, die Welt zu ändern

Die Themen in diesem Jahr hatten mit der Gesellschaft und ihrem Verhalten zu tun, und jede der Gruppen wies auf ihre Weise auf die Notwendigkeit der Übernahme von Verantwortung hin. Eine Konstrukteurin und zwei ihrer männlichen Kollegen befassten sich mit der Obdachlosigkeit in der Schweiz und machten dabei auch drei Selbstexperimente. Zwei Automobil-Mechatroniker bearbeiteten das Thema Prostitution und Strassenstrich. Sie schlossen mit der Frage: «Dreckiges Business oder Notwendigkeit in der Gesellschaft?»

Umweltschutz war das Thema der Berufsmaturanden. Drei Uhrmacherinnen fanden, dass es «Zeit ist, die Welt zu ändern», und bauten eine Wasseruhr, um damit auf die Dringlichkeit der Förderung erneuerbarer Energien aufmerksam zu machen. In die gleiche Richtung gingen zwei Absolventen des Berufsmaturitätslehrganges nach der Lehre; sie hatten eine Biogasanlage gebaut. (sue)