Regierungsratswahlen

Solothurner BDP gibt Empfehlung für die drei bürgerlichen Kandidaten ab

BDP-Kantonalpräsident Markus Dietschi freut sich über das Abschneiden seiner Partei an den Kantonsratswahlen.

BDP-Kantonalpräsident Markus Dietschi freut sich über das Abschneiden seiner Partei an den Kantonsratswahlen.

Die BDP Kanton Solothurn unterstützt im zweiten Wahlgang der Regierungsratswahlen vom 14. April die drei verbliebenen bürgerlichen Kandidaten von CVP und FDP Roland Fürst, Roland Heim und Remo Ankli.

Die Parteiversammlung hat heute Abend einstimmig beschlossen, eine Wahlempfehlung zugunsten der zwei CVP-Kandidaten Roland Fürst und Roland Heim sowie des Freisinnigen Remo Ankli abzugeben. «Wir sind eine bürgerliche Partei und wollen eine bürgerliche Regierung», erklärte Markus Dietschi, BDP-Präsident und frisch gewählter Kantonsrat, im Zunfthaus zu Wirthen in Solothurn. Die anderen Parteimitglieder, die sich zu Wort meldeten, unterstützten Dietschis Votum. Für die CVP spreche, dass man mit ihr vielleicht eine Fraktionsgemeinschaft bilden werde. Andererseits stamme Ankli aus dem Schwarzbubenland und dieses müsse in der Regierung vertreten sein. «Die Schwarzbuben haben ohnehin das Gefühl, nur ein Anhang des Kantons zu sein», sagte BDP-Vizepräsident Dominique Oppler aus Hochwald. Auch habe die Auswertung des Smartvote-Fragebogens gezeigt, so Vorstandsmitglied Niklaus Fischer, dass sich die BDP «exakt zwischen CVP und FDP positioniert» (wir berichteten).

Fraktion mit CVP, FDP oder GLP?

Am Rande der Parteiversammlung war zu erfahren, dass die BDP offenbar ein sehr begehrter Fraktionspartner ist. Nicht nur die CVP hat angeklopft, um eine gemeinsame Kantonsratsfraktion zu bilden, sondern auch die FDP und die Grünliberalen. Die Gespräche laufen. Ein Zusammengehen mit der FDP sei aber wenig wahrscheinlich, hiess es.

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