Arbeitsmarkt
Solothurner Arbeitslosenzahlen bleiben relativ stabil

Der Kanton Solothurn weist für den Monat Februar eine stabile Arbeitslosenquote von 2.3 Prozent aus. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen stieg gegenüber dem Vormonat um drei auf 3408 Personen. Der Anstieg sei mehrheitlich auf saisonale Effekte zurückzuführen.

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Gesamthaft stagnierte die Arbeitslosenquote. (Symbolbild)

Gesamthaft stagnierte die Arbeitslosenquote. (Symbolbild)

Keystone

Im Februar 2020 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um drei auf 3'408 Personen. Der Anstieg im Februar ist mehrheitlich auf saisonale Effekte zurückzuführen. Die Arbeitslosenquote stagnierte bei 2,3 Prozent.

Es gab zudem 149 weniger Stellensuchende als im Vormonat (5944). Während die Quote in den Regionen Solothurn (3.6 Prozent) und Olten (4.4 Prozent) stagnierte, sank sie in Grenchen von 5.5 auf 5.3 Prozent. Sowohl im Schwarzbubenland als auch in der Region Thal nahm die Stellensuchendenquote ebenfalls ab.

Insgesamt nahm sowohl die Anzahl der registrierten stellensuchenden Männern als auch die der Frauen ab. Erstere sank von 3408 auf 3313 (-95 Personen), die zweite von 2685 auf 2631 (-54 Personen).

Zu- und Abgänge sowie offene Stellen

Auf Grund technischer Probleme konnten für den Monat Januar keine Angaben zu den Zu- und Abgängen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemacht werden. Im Februar gab es 644 Zugänge und 915 Abgänge. Rund 60 Prozent der Abgänge gaben an, dass sie eine Stelle gefunden haben. Ende Monat waren 770 offene Stellen gemeldet. Davon unterlagen 484 Meldungen der Stellenmeldepflicht.

Im Berichtsmonat waren 1‘314 Personen in einem Zwischenverdienst (Vormonat 1330) engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden stieg von 21,8 Prozent auf 22,1 Prozent.

Kurzarbeit

Für den Monat Dezember 2019 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 10'445 Ausfallstunden für 201 betroffene Arbeitnehmer in sieben Betrieben ab. Im Februar 2020 meldeten sich elf Betriebe für Kurzarbeit an. Im Vormonat gab es acht Anmeldungen. Betroffen könnten 172 Arbeitsplätze sein.