Solothurn
Wechsel an der Spitze der Jungen Grünen

An der letzten Mitgliederversammlung der Jungen Grünen Solothurn wurde das Co-Präsidium mit Julia Hostettler und Samuel Röösli verabschiedet. In Zukunft soll es nun aber kein Parteipräsidium mehr geben. Diese Aufgaben soll der neue Vorstand übernehmen.

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Der neu zusammengesetzte Vorstand in Aktion. Von links: Lisa Bay, Naomi von Känel, Fabian Fassbind, Lukas Lütolf und Chiara Franchini.

Der neu zusammengesetzte Vorstand in Aktion. Von links: Lisa Bay, Naomi von Känel, Fabian Fassbind, Lukas Lütolf und Chiara Franchini.

zvg

An der letzten Mitgliederversammlung vom 14. Mai der Jungen Grünen Solothurn wurde das abtretende Co-Präsidium verabschiedet. Die Jungen Grünen bedanken sich herzlich bei Julia Hostettler und Samuel Röösli für ihren Einsatz in den letzten Jahren: Das Co-Präsidium führte die Partei hin zu einer etablierten Jungpartei, welche im ganzen Kanton vernetzt ist und mit zufriedenstellenden Wahlresultaten bei den vergangenen National- und Kantonsratswahlen aufwarten konnte.

Die Abtretenden: Julia Hostettler und Samuel Röösli.

Die Abtretenden: Julia Hostettler und Samuel Röösli.

Michel Lüthi

Anschliessend wurde entschieden, dass die Jungen Grünen Solothurn zukünftig ohne Parteipräsidium auskommen und die damit verbundenen repräsentativen Aufgaben vom Vorstand übernommen werden. Dazu wurden neue Vorstandsmitglieder gesucht und gefunden. Neu in den Vorstand wurden einstimmig gewählt: Lisa Bay (Solothurn), Naomi Von Känel (Solothurn), Chiara Franchini (Oensingen), Fabian Fassbind (Olten) und Lukas Lütolf (Olten). Dieser neu zusammengesetzte Vorstand freut sich auf die kommenden Aufgaben, um die junggrünen Anliegen nach mehr Klima- und Umweltschutz, Gleichberechtigung sowie die Bedürfnisse von jungen Menschen politisch aufs Tapet zu bringen. Konkret wird es da beispielsweise bereits bei der Mitwirkung an der kantonalen Initiative für ein Stimm- und Wahlrechtsalter 16, gemeinsam mit der Jungen SP Region Olten, der JuSo Solothurn, OltenJetzt!, den Grünen und der SP Kt.Solothurn.

Parolen gefasst

An der Mitgliederversammlung wurden zudem die Parolen gefasst für die nationalen Abstimmungen: In Hinblick auf den Schutz von Klima und Biodiversität sprachen sich die Jungen Grünen Solothurn für 3x Ja, namentlich das CO2-Gesetz, die Pestizid-Initiative sowie die Trinkwasser-Initiative aus. Auch das Covid-Gesetz wird befürwortet, um so die finanzielle Unterstützung des Gewerbes, Kultur und Sport nicht rückwirkend zu gefährden. Ein Nein gab es fürs Anti-Terror-Gesetz, welches laut Partei einerseits zu schwammig formuliert sei (wer «Angst und Schrecken verbreitet», gilt als Gefährder:in. Was das genau bedeutet, sei unklar.), und andererseits mit Präventivmassnahmen für Minderjährige gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstosse. Terrorismus-Prävention muss mit anderen Mittel gehen, meinen die Jungen Grünen Solothurn. (szr)