Solothurn
Projekt «Aaregondel»: Interessengemeinschaft gründen und finanzielle Mittel sammeln

Das Projekt «Aaregondel» wurde Anfang Mai zum ersten Mal präsentiert. Die Rede ist von einer urbanen Gondel vom Solothurner Bahnhofsgebiet aus bis zum Attisholz Areal. In einem nächsten Schritt will die eigens dafür gegründete Interessengemeinschaft finanzielle Mittel sammeln, um eine umfassende Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.

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IG Aaregondel v.l.n.r.: Rolf Studer, Seilbahn Weissenstein AG – Jan Schaller, Viso – Valentin Batzli, Viso – Jürgen Hofer, Tourismus Solothurn – Urs Allemann, Seilbahn Weissenstein AG – Urs Jäggi, Sportzentrum Zuchwil – Konrad Stuber, Seilbahn Weissenstein AG – Reto Paul Grimm, Initiant (kniend). Auf dem Foto fehlen die Vertretungen von: Sovision Espace Solothurn (André Naef) – Standortförderung Espace Solothurn (vakant).

IG Aaregondel v.l.n.r.: Rolf Studer, Seilbahn Weissenstein AG – Jan Schaller, Viso – Valentin Batzli, Viso – Jürgen Hofer, Tourismus Solothurn – Urs Allemann, Seilbahn Weissenstein AG – Urs Jäggi, Sportzentrum Zuchwil – Konrad Stuber, Seilbahn Weissenstein AG – Reto Paul Grimm, Initiant (kniend). Auf dem Foto fehlen die Vertretungen von: Sovision Espace Solothurn (André Naef) – Standortförderung Espace Solothurn (vakant).

zvg

Die Idee der Seilbahn vom Hauptbahnhof Solothurn über die Aare in Richtung Osten hin zu den spannungsvollen Aktionsfeldern in Zuchwil, Riedholz und Luterbach wurde am 5. Mai 2021 zum ersten Mal in den Medien vorgestellt. Im Kostenvergleich zu anderen Teilen der Verkehrsinfrastruktur sei eine Seilbahn laut Initiant Reto Paul Grimm bestechend. Die Erschliessungsachse stelle darum die perfekte Ergänzung im öffentlichen Verkehrsnetz dar und reagiere damit auf die Entwicklung, mit der sich die Kantonshauptstadt samt ihrer Agglomeration vorwärts bewege. Die Zeit sei reif, das Potenzial einer Seilbahn im urbanen Umfeld auszuschöpfen, schreibt das Team rund um die «Aaregondel» in ihrer Medienmitteilung.

Der gewünschte, öffentliche Dialog ist voll in Gange. Der besonderer Charakter des Projekts Aaregondel werde laut eigenen Aussagen mit wenigen Ausnahmen von Kommunen, Institutionen, Verbände, Firmen, Banken oder Privatpersonen positiv aufgenommen. Die Chancen der schwebenden Erschliessungsidee sehen für Stadt und Region angeblich gut aus.

Interessengemeinschaft gegründet

Die eigens für das Projekt gegründete Interessengemeinschaft (IG) Aaregondel hat ihre Tätigkeit aufgenommen und treffe sich regelmässig zu ihren Arbeitsterminen. Ein aktives Engagement übernehmen nachfolgend aufgelistete Institutionen mit jeweils einer delegierten, stimmberechtigten Person:

Reto Paul Grimm: Initiant und Präsident der IG Aaregondel.

Reto Paul Grimm: Initiant und Präsident der IG Aaregondel.

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IG Aaregondel

  • Seilbahn Weissenstein AG
  • Tourismus Solothurn
  • Sovision Espace Solothurn
  • Standortförderung Espace Solothurn
  • Sportzentrum Zuchwil
  • Firma «Visoilung Visualisierungen»

Das mittelfristige Ziel der IG sei es, noch in diesem Jahr die Mittel von rund 40'000 Franken für eine umfassende Machbarkeitsstudie zusammenzutragen. Erste, finanzielle Zusagen durften bereits entgegengenommen werden.

«Gerne präsentieren wir möglichen Interessenten unser Projekt und Businessplan, welcher das unverzichtbare Zahlen- und Kalkulationsgrundlagen liefert. Es ist unser Anliegen, das Projekt mit Befürwortern wie auch Kritikern gemeinsam weiterzuentwickeln und die Qualitäten der Idee ökologisch, ökonomisch sowie soziokulturell zu belegen.»

Dies teilt der Präsident der IG Aaregondel, Reto Paul Grimm, am Mittwoch mit. Die IG will zeitnah einen weiteren Schritt gehen und mit einer fundierten Grundlagen beim Kanton vorstellig werden. (szr)

Weitere Infos der Website: www.aaregondel.ch