Wettbewerbsfähigkeit
Solothurn bleibt «solider» Standort

Der Kanton Solothurn fällt im kantonalen Wettbewerbsindikator um zwei Ränge zurück. Dennoch attestiert man dem Kanton eine «solide Wettbewerbsfähigkeit»

Drucken
Teilen
Der Kanton Solothurn ist wettbewerbsfähig. (Symbolbild)

Der Kanton Solothurn ist wettbewerbsfähig. (Symbolbild)

Keystone

Im kantonalen Wettbewerbsindikator der UBS-Research-Abteilung liegt der Kanton Solothurn auf Rang 18. Damit ist Solothurn gegenüber dem Vorjahr zwar um zwei Ränge zurückgefallen, bleibt aber noch knapp in der Kategorie «solide Wettbewerbsfähigkeit». Der zum zweiten Mal publizierte Index basiert auf statistischen Daten wie Branchenmix, Exportzahlen, Bildungsstand der Bevölkerung, Verkehr oder Staatsfinanzen. Das Wettbewerbsprofil von Solothurn weise nur wenige Schwächen, aber auch wenige Stärken auf, heisst es in der Studie. Als wichtiger Logistikstandort verfüge der Kanton über eine gute verkehrstechnische Erreichbarkeit und ein gutes Einzugsgebiet.

Schwächen hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit zeige Solothurn bei der «Innovation, beim Humankapital und bei der Tendenz zur Überalterung». Die Abweichungen vom Medianwert aller Kantone seien jedoch gering. Der Indikator sage auch nichts über die Wohnattraktivität aus. An der Spitze der Rangliste stehen die Kantone Zug, Zürich und Basel-Stadt. Sie bilden die Kategorie «Top». Am Ende der Rangliste liegen Graubünden, Wallis, Uri und Jura. Sie laufen unter der Gruppe «geringe Wettbewerbsfähigkeit». (FS)

Aktuelle Nachrichten