Solheure
Solheure-Gäste sind sich einig: «Es ist einfach schön und gemütlich»

10 Jahre Solheure. Der Betrieb feiert seinen Geburtstag - und viele begeisterte Gäste feiern mit. Die az Solothurner Zeitung feiert mit und hat die Gäste nach ihrer Meinung zum Solothurner Ausgangstipp gefragt.

Christoph Neuenschwander
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Solheure-Gäste sind sich einig: «Es ist einfach schön und gemütlich»
26 Bilder
Nicola Ackermann und Simon Meier finden Gefallen an der Architektur des Solheure
Unterhaltung im Solheure
Eine Frauengruppe in Partylaune
An der Solheure Bar wird so manches Bier ausgeschenkt
Zu tief ins Glas geschaut
Heidi from Denmark ist zum ersten Mal hier
Reger Betrieb an der Solheure Bar
Hahn im Korb
Hinter dem DJ-Pult
Gute Stimmung im ehemaligen Schlachthaus
Die beiden Herren feiern im Solheure den Polterabend eines Freundes
Hinter dem DJ-Pult
An der Solheure Bar wird so manches Bier ausgeschenkt
Solheure-Gäste sind sich einig: «Es ist einfach schön und gemütlich»
Nicola Ackermann und Simon Meier finden Gefallen an der Architektur des Solheure
Gute Stimmung im ehemaligen Schlachthaus
Barbara Locher, Livia Salzmann und Zara Aebi
Eine Frauengruppe in Partylaune
Hahn im Korb
Heidi from Denmark ist zum ersten Mal hier
Die Verständigung über den Tresen wird zwar durch die Musik erschwert, klappt aber gut
Girl Gang
Das Solheure ist ein Ort, an dem man Freunde trifft
Ein Bad in der Menge
Stephanie Seiler ist seit zwei Wochen im Solheure Team

Solheure-Gäste sind sich einig: «Es ist einfach schön und gemütlich»

Christoph Neuenschwander

«Wenn wir in den Ausgang gehen, dann am liebsten ins ‹Solheure›», schreit Barbara Locher, um den wummernden Bass zu übertönen. «Ich bin in Zuchwil aufgewachsen und immer hierher gekommen. Jetzt wohne ich in Aarau, bin aber trotzdem noch oft im ‹Solheure›. Es fühlt sich jedes Mal ein wenig an, wie nach Hause kommen.» Auch ihre Freundinnen Livia Salzmann und Zara Aebi sind seit zehn Jahren treue Gäste des Lokals im ehemaligen Schlachthaus. «Es ist ein Treffpunkt», begründet Aebi. «Das Essen ist gut und das Ambiente toll.»
Alan Voser, seit viereinhalb Jahren Geschäftsführer, sitzt auf einem Sofa in der Lounge. «Das ‹Solheure› hat viele Facetten: Im Winter spielt sich das Meiste drinnen ab, im Sommer kann man raus gehen, dann kommt der Grill dazu; wir haben Barbetrieb, Partys, Konzerte, Brunchs.» Was die Leute anziehe, sei die Vielfalt an Angeboten.
Neulinge im «Solheure»

Die Anziehungskraft des Lokals hat auch Nachteile: «Es ist immer so überfüllt hier», beklagt sich Gast Timo Grossenbacher. In der Tat ist viel los, das «Solheure» ist mal wieder «gschtungget» voll. An der Bar mixt Stephanie Seiler einen Drink nach dem anderen. Sie ist zwar erst seit zwei Wochen im Team, gestresst wirkt sie aber nicht. «Ich komme aus dem Gastgewerbe und bin mir Hektik gewohnt», sagt sie zwischen zwei Bestellungen. «Ich finde es cool so.»
Draussen auf der Aaremauer sitzt noch ein Neuling: Heidi aus Dänemark. Das «Solheure» sieht sie zum ersten Mal. Sie habe mit ihrem Mann in Sierre eine Ausstellung besucht und sei auf der Durchreise. Die Party gefällt ihr. «Aber ich habe das Gefühl, dass ich zehn Jahre älter bin als alle anderen», fügt die 34-Jährige hinzu.
Zwei der jüngeren Besucher sind Simon Meier und Nicola Ackermann. «Wir sind gleich auf der anderen Seite der Brücke in die Berufsschule gegangen und deshalb oft hierher gekommen», so Ackermann. Besonders gefallen ihm die Architektur und die Lage. «Es ist einfach schön und gemütlich.»
Die Familie in Solothurn
An der Kasse steht heute Abend Pascal Hebeisen. Er ist zwar schon seit anderthalb Jahren nicht mehr im «Solheure» angestellt, hilft aber immer noch ab und zu aus, wenn eine Party steigt. «Ich habe immer sehr gerne hier gearbeitet», sagt er.
Auf das Arbeitsklima in seinem Betrieb ist Alan Voser stolz. «Hier kann man als Geschäftsführer auch mal mit seinen Mitarbeitern ein Bier trinken und es lustig haben.» Nach der Hotelfachschule habe er hier eine Tellerwäscher-Karriere gemacht: Nachdem er vor sechs Jahren an der Bar angefangen hatte, wurde er schon bald zum Stellvertreter der Geschäftsleitung. «Ich habe mich in Solothurn eingenistet», schwärmt der gebürtige Berner. «Schon als ich zum ersten Mal herkam, dachte ich: Wow, das ist grossartig, was die hier gemacht haben!»
Mit dem «Groove» des Lokals könne er sich identifizieren, weil der Profit immer reinvestiert und damit den Gästen zurückgegeben werde. Darin sieht er auch seine Arbeit: Das «Päckli Solheure» zum Funktionieren zu bringen. Er sei der Mann im Hintergrund. Daher will er sich auch nicht fotografieren lassen. Wer regelmässig ins Lokal an der Aare geht, hat ihn aber sicher schon angetroffen. Denn «meine Familie in Solothurn ist das ‹Solheure›», wie Voser sagt.