Kanton Solothurn
So will der Kanton der Bevölkerung die amtliche Vermessung näher bringen

Die Amtliche Vermessung der Schweiz feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag. Um das Thema populärer zu machen, hat der Kanton Solothurn sechs Geocaches versteckt. Die Schatzsuche ist ab Samstag eröffnet.

Merken
Drucken
Teilen
Vermessungsfixpunkt auf der Röti

Vermessungsfixpunkt auf der Röti

Lucien Fluri

Mit der Einführung des Zivilgesetzbuches (ZGB) im Jahre 1912 ist die amtliche Vermessung ein tragender Pfeiler des schweizerischen Rechtssystems geworden. Sie definiert Grenzen und dokumentiert Gebäudestandorte, Strassen und Wege, aber auch Gewässerverläufe und Waldränder.

Mit dem Schutz des Grundeigentums leistet sie einen wichtigen Beitrag zu Rechtssicherheit und Wohlstand in unserem Land. Getragen wird die amtliche Vermessung durch Bund, Kantone und Gemeinde. Im Kanton Solothurn steht auf der Röti ein geschichtsträchtiger Vermessungsfixpunkt.

Sechs «Geocaches» versteckt

Um die amtliche Vermessung der Bevölkerung näher zu bringen, hat das Amt für Geoinformation in Zusammenarbeit mit den Nachführungsgeometern sechs «Geocaches» zum Thema versteckt. Sie sind über das ganze Kantonsgebiet verteilt und können ab heute Samstag gesucht werden.

Geocaching ist eine GPS-unterstützte Schatzsuche. Der Schatz (Geocache) ist in der Regel ein wasserdichter Behälter. In diesem befindet sich ein Logbuch. Jeder Besucher kann sich diesem Logbuch eintragen, um die erfolgreiche Suche zu dokumentieren. In der Regel wird der Fund auch im Internet vermerkt. So können auch andere Personen die Geschehnisse verfolgen. (mz)