16. Juli

Lagerleben der Pfadi St. Urs aus Solothurn

Traditionsgemäss hatte das SoLa in den zwei ersten Schulferienwochen mit den Wetterkapriolen zu kämpfen: Regen, Gewitter, sogar mit Hagel, Schlamm usw. Deshalb haben die St. Uersler-Pfader dieses Jahr einen Pakt mit dem Petrus geschlossen: Die St. Uersler verreisen in den Himmel und Petrus schickt dafür angenehmes sonniges Lagerwetter. Gesagt getan: Der Lagerplatz im Himmel wurde in Hettenschwil gefunden und Petrus verordnete dafür das schöne, sonnige Lagerwetter.

Die muntere Lagergruppe

Die muntere Lagergruppe

Noch in strömendem Regen packten die LeiterInnen Zelte und sonst allerlei Material in den Container, und bereits am Freitag reiste die Einrichtungscrew bei strahlendem Wetter ab in den Himmel. Die Küche muss hergerichtet, die Wasserleitung von Hettenschwil in den Himmel hinaufgezogen, die Dusche und der Lokus dürfen auch nicht fehlen. Eine zahlreiche muntere Meute besammelte sich dann am Sonntag beim Aperto.Nach den Verabschiedungen, den zeremoniellen «Ji ai ai» reiste die Gruppe für zwei Wochen auf den in einer wunderschönen Waldlichtung gelegenen Lagerplatz.

Bei allerlei sportlichen Spielen, gemütlichem Zusammensein, Singen , Wellnessen etc. geniessen alle die Lagertage. Nicht zu vergessen ist das leckere durch die Köche/Köchinnen zubereitete Essen. Eine Ueberraschung gab es am Donnerstagabend als KRYPTON, ein ehemaliger St. Urs-Pfader, zusammen mit Igor, einem ehemaligen Pass-Pfader zu Besuch kam.

Ein Higlight bilden auch immer Päcklis und der Besuchstag am Sonntag. Es werden Kleider ausgetauscht und Vergessenes nachgeliefert oder Wünsche erfüllt. Der frühere, ehemalige resp. zu aller Freude wieder eingesprungene Präses DUKE/Reto Stampfli gab während der "Andacht" in der Buchen-Kathedrale im Himmel Impulse zum Thema Kommunikation, und nach einigen gemeinsam gesungenen Liedern unter Begleitung der Lagerband durften sich alle an den erhaltenen Briefen erfreuen. Die Köche/Köchinnen zauberten zum Zmittag feine Pasta mit drei verschiedenen Saucen auf die Teller der gesamten Pfadi-Familie. Der Besuchstag wurde anschliessend mit Sport und Spiel abgeschlossen.

Das Zelt der Thiersteiner

Das Zelt der Thiersteiner

Diese Woche finden noch die "Taufen" sowie die Stamm- und Fähnli-Hajks statt, jeweils Fixpunkte im Lagerleben. Dann sind die schönsten zwei Wochen im 2013 schon vorbei und das SoLa gehört der Vergangenheit an. Die St. Uersler-Pfader können sich dann aber bereits auf das KaLa 2014 freuen. Hasta la vista!

Für die Thiersteinerinnen/Calma

15.Juli

Weissensteiner J+S Bergsteigerlager in Abländschen im Gebiet der Gastlosen

25 Jugendliche aus unserer Region erlebten in der ersten Ferienwoche im J+S Bergsteigerlager der SAC Jugend Weissenstein die imposante Bergwelt der Gastlosen. Fürsorglich betreut wurden sie von den Bergführern Ueli Kölliker (Kursleiter), Beat Blum und Daniel Zimmermann sowie den J+S- Leitern Markus Gerber, Elias Uebersax und Thomas Jäggi. Das Kochteam mit Yvonne Neumann,und Karin Markwalder verwöhnte alle mit feinen Gerichten und besonders leckeren Desserts. Auch das Klatschen und Patschen eines besonderen Rhythmus‘ vor den Hauptmahlzeiten fand Anklang und förderte die tolle Lagerstimmung.

Die ganze Woche war es sommerlich warm, nur am Dienstag konnten die Kinder mit verfolgen, wie schnell es vor allem im Gebirge von Sonnenschein zu Hagelschlag wechseln kann. Auf dem reichhaltigen Programm standen: Klettern, Sichern, Abseilen, Grillieren bei einer nahegelegenen Schweizerfamilie-Feuerstelle sowie das Kennenlernen der wunderschönen Pflanzen- und Tierwelt. Gar mancher Blumenstrauss wurde gepflückt und sogar nach Hause gebracht.

Abends waren dann jeweils Spiele im Freien oder gemeinsames Singen angesagt. Die Woche verlief unfallfrei. Höhepunkt war das Bewältigen von verschiedenen längeren Kletterrouten in der eindrücklichen Felskette der Gastlosen.

Ueli Kölliker, Lagerleiter

12.Juli

Jubla Fantasia Kriegstetten: Willkommen im Hotel Wildstrubel

Vom 15. bis 24. Juli 2013 verbringt die Jungwacht und Blauring Fantasia Kriegstetten mit 35 Kindern und Jugendlichen zehn Tage in der Lenk. Genau genommen laden wir sie in unser Hotel Wildstrubel ein. Eine strenge Haushaltsleiterin, eine kreative Innendekorateurin und eine freundliche Rezeptionistin gehören dazu. Ebenso ein aufgestellter Portier, der jedes Gepäckstück persönlich im richtigen Zimmer abliefert. Wer eine kleine Erfrischung braucht, kann das bei unserer reizenden Serviertochter bestellen. Wers ausgefallener mag, kann sich gleich an unseren Barkeeper wenden.

Die Hotelcrew freut sich auf die Gäste, die bald kommen werden.

Die Hotelcrew freut sich auf die Gäste, die bald kommen werden.

Bekocht werden die Gäste von unserer 5-Sterne-Küchencrew, doch keine Angst, das viele Essen wird mithilfe unseres Animationsteams sofort wieder in Energie umgewandelt. Leider blieben unsere Hotelzimmer in den letzten Wochen unbenutzt. Deshalb freuen wir uns nun auf unsere neuen Gäste und hoffen mit ihnen einige erlebnisreiche Tage verbringen zu können. Die Kinder erwartet ein spannendes Fussballturnier mit ehrenwerten Gästen.

Natürlich gehört zu einem Actionurlaub auch eine Waldnacht und das Singen am Feuer dazu. Bei unserer Cocktailparty können unsere Gäste die fruchtigsten Drinks geniessen und zu Live-Musik tanzen. Zur Entspannung erwartet unsere Gäste ausserdem eine Yoga-Stunde und ein besonderer Wellness-Abend. Unter www.jublafantasia.ch findet man ab dem 15. Juli Fotos und Berichte.

Quaki v/o Andrea Schnyder (Schar- & Lagerleiterin)

Pfadi Weissenstein: Unterwegs im Züri Oberland

Heute haben wir erfahren, dass die Wasserleitungen im Hotel Bäumig defekt sind. Die Reparatur wird zwei Tage dauern und deshalb hat uns das Hotelteam, angeführt von der Besitzerin Lena Ohn, sanft, aber bestimmt aus dem Hotel geworfen. Während der zwei Tage haben sie ein exklusives Trekkingprogramm für uns gebucht. Auf dem Weg ernten wir ermunternde Zusprüche von Passanten wie «Hombrechtikon? Das ist nicht mehr weit.» Danach wanderten wir aber doch noch vier Stunden! Andere hingegen realisierten, dass es sich bei unserer Wanderung um eine kleine Herausforderung handelte. Das klang dann eher so: «Von Bauma kommt ihr? Und ihr wollt wirklich noch bis auf Hombrechtikon?!».

Topmotiviert wird das Trekkingprogramm in Angriff genommen.

Topmotiviert wird das Trekkingprogramm in Angriff genommen.

Mit Blasen an den Füssen, schweren Beinen und glücklichen Gesichtern erreichten wir unser Ziel. Für die einen war das ein schönes Häuschen mit wunderschönem Garten über dem Lützelsee, für die anderen ein riesiges, verwinkeltes Gebäude, in dessen Garten die besten Kirschen wachsen, mhmmm ... Bei den Gastgebern handelte es sich in beiden Fällen um freundliche Züri Oberländer. Kurz bevor wir erschöpft in unsere Schlafsäcke krochen, bekamen wir noch Besuch: Unsere Leiterinnen kamen mit einem kleinen Bettmümpfeli vorbei und staunten über unsere schönen Unterkünfte. Beim Einschlafen dachten wir zurück an die Crew des Hotels Bäumig, die wir schon zu vermissen begannen.

Salome Tscharland & Laura Crameri

11. Juli:

Jubla St. Niklaus: Abenteuer mit Super Mario

Nach der Verlobung mit seiner Peach musste Supermario im Pfingstlager der Jubla St. Niklaus in Frutigen (BE) hilflos zuschauen, wie der böse Bowser seine grosse Liebe entführte. Verzweifelt bat er die Jubla-Kinder um Unterstützung bei der Suche. Dem Hilfeschrei von Supermario sind 31 Kinder ins Sommerlager nach Boudry (NE) gefolgt. Gemeinsam haben sie mit dem Leitungsteam das Ziel, Peach aus den Fängen Bowsers zu befreien.

Am Montag sind die Kinder im Pilzland bei Toad angekommen, welches die Leiter bereits seit Freitagmorgen aufgebaut haben. Das Land verfügte bereits über eine Küche, ein Essenszelt, sanitäre Einrichtungen und diverse Zelte. Da Mario uns erklärt, dass die Suche nach Peach kompliziert werde und somit lange dauern könne, beschliessen die Kinder ihre Zelte aufzuschlagen und den Aufenthalt mit weiteren Bauten angenehmer zu gestalten.

Mithilfe der Leiter errichten sie Luigis Aussichtsturm, das Tor, um in die nächsten Level zu geraten, eine Sonnenliege und die Lagerpost. Auf der Suche nach Peach werden die Kinder auf der beschwerlichen Suche noch viele Strapazen über sich ergehen lassen müssen. Dabei können sie allerdings auf die prominente Unterstützung diverser Freunde Supermarios zählen.

Stefan Lehmann

Pfadi Solothurn und Bellach: Im Engadin nach Fabelwesen suchen

Zwei Tage sind seit unserem letzten Bericht vergangen und die Pfadis haben ein neues Abenteuer erlebt. Auf unserem Lagerplatz befindet sich nämlich ein mysteriöses Institut für surreale Tatsachen, kurz M.I.S.T., das Fabelwesen untersucht. Wir haben natürlich unsere Hilfe angeboten. Deshalb brachen am Mittwochmorgen die Pfadis in ihren Gruppen, «Fähnlis» genannt, auf. Sie sollten im Engadin nach Fabelwesen und Hinweisen suchen und ausserdem die Aussenposten unserer Partner von H.U.F.E. (Hilfsbereit, Untersuchen, Forschen etc.) untersuchen.

Die Leiterinnen und Leiter bauen den Lagerturm.

Die Leiterinnen und Leiter bauen den Lagerturm.

Als Unterkunft vom Mittwoch auf den Donnerstag konnten die Pfadis Zelte aufstellen oder bei Einwohnern aus dem Dorf übernachten, von welchen sie ziemlich verwöhnt wurden! Bei den Aussenposten fanden sie einen Brief, indem stand, dass H.U.F.E. eigentlich hinterlistig, unfair, feindlich etc. bedeutet und die Fabelwesen nicht untersuchen, sondern jagen will. Zurück am Lagerplatz konnten sie die Anfänge des Lagerturms bewundern, denn auch die Leiter hatten die Zeit gut genutzt.

Anschliessend war entspannen angesagt, das bedeutet sich sonnen, im Inn baden oder mit dem Kanu das Gewässer erkunden. Am Abend werden Theater über Bündner Sagen vorgeführt, welche die Pfadis vorher in Gruppen einstudiert haben. Nun ist es Zeit für den Schlafsack, jedoch nur vorübergehend, denn mitten in der Nacht werden die Kinder wieder geweckt. Der Direktor von M.I.S.T. ist gekommen und sagt, es sei an der Zeit das Lager des H.U.F.E. anzugreifen. Eine actionreiche Aktion, nach der die Kinder für einmal sofort einschlafen, statt stundenlang Geschichten auszutauschen.

Marco Ghilardelli / Biber

10. Juli:

Jubla Matzendorf: Bereit für den Kampf gegen Caesar

Vogelgezwitscher, das Zirpen der Heuschrecken und die kühle Brise die einem über die Wange streift, die Ruhe vor dem Sturm! Asterix und Obelix sind bereit für den Kampf gegen Caesar ihren grössten Feind. Selbstverständlich stehen wir ihnen zur Seite. Das tägliche Training in Form von Geländespielen, Wanderungen und Olympiaden kombiniert mit gemütlichen Lagerfeuern, Welnessabenden und Bastelnachmittagen bereiten uns optimal auf den Kampf gegen die Römern vor. Unser wertvollster Schatz, das Rezept für den Starkmachtrank, wurde nämlich gemeinerweise gestohlen.

Zum Glück konnten wir schon drei der fünf Teile wieder zurückgewinnen. Nun liegt es an uns, den Endspurt zu meistern und Miraculix das wichtigste Stück Papier sicher nach Gallien zurück zu bringen. Natürlich darf auch der Spass nicht zu kurz kommen und dafür ist bereits vorgesorgt. Das sorgfältig geplante Lagerprogramm hat so einige Überraschungen in sich. Wie zum Beispiel gestern, als wir alle zusammen das Schloss Lenzburg in seiner ganzen Pracht besichtigen durften oder der Besuch im Schwimmbad, wo sicher niemand zu kurz kam.

Auch wenn uns die Hitze noch so heiss vorkommt, wir lassen uns nicht einschüchtern, besonders nicht, wenn uns das beste Küchenteam der Welt noch Glace auf dem Lagerplatz verteilt. Das Lagerleben ist voll im Gange und ans nach Hause gehen ist noch lange nicht zu denken.

Deborah Koch

Pfadi Weissenstein: Zwei Wochen im Hotel Bäumig

Endlich ist es soweit! Das Abenteuer-Pfadilager beginnt. Auf dem Solothurner Bahnhofsplatz sind aufgeregte Kinderstimmen zu hören. Die Pfadfinderinnen der Pfadi Abteilung Weissenstein freuen sich auf ihren zweiwöchigen Aufenthalt im Hotel Bäumig. Gemeinsam verbringen die Jugendlichen die Sommerferien im Kanton Zürich. Die Familie Ohn, mit Team, lädt die Pfadis in ihr Hotel ein. Das Motto des Lagers klingt viel versprechend. Doch statt geheizten Zimmern und warmen Duschen reisen die Pfadis in ein Zeltlager. Gekocht wird über dem Feuer und sie verbringen die gemeinsame Zeit an der frischen Luft. Die Tage sind gefüllt mit Spielen, Basteln, singen, toben, lachen, Badibesuchen und Fresspartys.

Lagerteilnehmerinnen der Pfadi Weissenstein zeigen viel Geschick.

Lagerteilnehmerinnen der Pfadi Weissenstein zeigen viel Geschick.


Die Teilnehmerinnen sind guten Mutes. Vor der Abreise begrüssen sie sich fröhlich. Die schweren und vollgepackten Rucksäcke liegen kreuz und quer verteilt. Der Anhänger, welcher das Gepäck transportiert steht bereit. Die Leiterinnen sind als Hotelcrew verkleidet. Sie trommeln die Teilnehmerinnen zusammen. Die Pfadis bilden einen Kreis. Den Auftakt des Lagers bildet das traditionelle Antreten. Die Eltern sind schon fast vergessen. Zum Abschied erhalten sie trotzdem noch einmal eine feste Umarmung. Die Teilnehmerinnen steigen in den gebastelten Hotelbus und reisen los.

Anina Tösch und Lynne Arber

09. Juli 2013

JuBel Bellach: «Mir erobere Hollywood»

Unter dem Motto «Mir erobere Hollywood» sind wir, die Jungwacht und Blauringschar JuBel Bellach, nach Hollywood-Schwenden im Diemtigtal gereist. Im Auftrag von Barack Obama müssen wir Hollywood vom verrückten Walt Disney und den Dalton-Brüdern retten. Am ersten Abend hat uns Obama eine riesige Kiste voll Dollars geschickt, damit es uns an nichts fehlt. Doch die Dalton-Brüder überfielen uns und stahlen unser Geld!

Die Dalton-Brüder halten das Lager auf Trab.

Die Dalton-Brüder halten das Lager auf Trab.

Am Sonntag erkämpften wir das Wahrzeichen, die grossen Buchstaben von Hollywood zurück und brachten sie wieder an ihren richtigen Platz. Um für die Filmstadt gerüstet zu sein, fertigten wir unsere eigene Kleidung an und veranstalteten damit eine glamouröse Modeshow, bei der viele ein neues Talent in sich entdeckten. Natürlich mussten alle Hollywood-Agenten zusätzlich in der Nacht einige Stunts einüben und auch ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.

In der Nacht auf Montag schlugen die Daltons wieder zu und richteten in unserem Haus ein Chaos an. Bei einem actionreichen Spielturnier haben wir ihre Fährte wieder aufgenommen und sind ihnen nun dicht auf den Fersen! Gemeinsam mit Barack Obama, der uns regelmässig Mitteilungen schreibt und unserem lebensgrossen goldigen Oscar sind wir zuversichtlich, dass wir Hollywood wieder zu der schönen Filmstadt machen, die sie einmal war. Uns erwarten in den kommenden Tagen noch viele spannende Abenteuer in Hollywood!

Luisa Bläsi, Scharleiterin Jubel

Pfadi Stadt Solothurn und Bellach: Fahnenjagd zwischen den Lagern

In diesem Lager in Scoul ist alles etwas anders als sonst, denn wir führen das Lager mit zwei Abteilungen durch. Das verlangt zwar Flexibilität, dafür lernen wir neue Leute und Traditionen kennen. Der heutige Tag ist ebenfalls speziell, denn nicht wir Leiter haben das Sagen, sondern unsere 14- bis 17-Jährigen, die Pioneers. Diese nutzten die Gunst der Stunde und schliefen erst mal aus. Zur Abwechslung wurden die Kinder dann mit Gitarre und mehr oder weniger wohlklingendem Gesang geweckt. Nach einem feinen Brunch legten sich die Pioneers richtig ins Zeug.

Ein Spiel im «Riesen-Töggelikasten»

Ein Spiel im «Riesen-Töggelikasten»

Zuerst bastelten sie mit den Kindern Fahnen, die sie anschliessend im Wald versteckten. Nachdem die Kinder ihre Fahnen wieder gefunden hatten, konnten sie ein Lager darum bauen. Nun ging es richtig los. Das Ziel war, ins Lager einer anderen Gruppe einzudringen und deren Flagge ins eigene Lager zu holen. Nach dieser Anstrengung konnten sich die Kinder an einem Zvieri stärken.

Nun war es Zeit für eine Abkühlung in der Lagerdusche und Abkühlung ist hier wörtlich gemeint, denn im Pfadilager gibt es keine warme Dusche. Die Pioneers hatten sich eine weitere Kuriosität ausgedacht. Die Kinder wurden am Nachmittag nämlich zu Figuren in einem «Riesen-Töggelikasten». Nach dem Znacht gab es für einmal nicht Action, sondern gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer, das durch «Schoggi-Bananen» noch gekrönt wurde. Müde, aber zufrieden krochen wir in die Schlafsäcke und freuen
uns auf die Abenteuer der nächsten Tage.

Marco Ghilardelli/Biber

08. Juli 2013

Jugendarbeit Unterleberberg: «Rundume - es Haubs eifach»

Vom 7. bis 13. Juli verbringt die Jugendarbeit Unterleberberg mit 52 Kindern und 20 Leitern ihr Sommerlager im Pfadiheim Langenthal. Das Motto lautet: «Weltreise». In sieben Tagen einmal um die ganze Welt, das ist unser Ziel.

Um den Weltrekord im «Herumreisen» zu brechen, müssen wir innerhalb einer Woche sieben Länder verteilt auf sechs Kontinenten bereisen. Sobald der Weltrekordprüfer das Startsignal gegeben hatte, ging es am Sonntagmorgen von Flumenthal los Richtung Holland. Doch schon am ersten Tag lief nicht alles wie geplant.

Durch einen Streik der Deutschen Bahn waren wir gezwungen, Holland zu Fuss zu erreichen. Beim Zeltplatz angekommen wurden wir von zwei fröhlichen Holländern in Empfang genommen. Wir lernten, wie wir Zelte aus Militärblachen bauen können, und genossen ein leckeres Nachtessen am Lagerfeuer. Gemütlich im Gras liegend hörten wir dem holländischen Märchen «Die Gesichte von Holland und der Schweiz» zu. Das Highlight des Abends waren jedoch die Schoggi-Bananen als Bettmümpfeli.

Nach einer sternenklaren Nacht setzten wir unsere Reise fort, Ziel Afrika! Nach einem weiteren Fussmarsch wurden wir herzlich von unserer Flugcrew beim Lagerhaus begrüsst. Wir konnten somit direkt nach Afrika fliegen. Hier trafen wir auf Frauen, die uns zur Entspannung zu einem Wellnessabend einluden. Heute geht die Reise weiter nach Neuseeland. Danach stehen Brasilien, Mexiko und sogar China auf unserem Flugplan.

Andrea Schnyder

Jubla Balsthal: «Asterix und Obelix: Mission Kleopatra»

Unter dem Motto «Asterix und Obelix: Mission Kleopatra» haben sich Blauring Jungwacht Balsthal auf den Weg nach Ägypten (Adelboden) gemacht. Vom schönen Wetter beflügelt, wanderten wir von Adelboden hinauf zu unserem Lagerhaus. Dort angekommen teilten Asterix und Obelix die «Arbeiter» auch gleich in ihre Unterkünfte ein. Unser Lagerhaus ist gleichzeitig auch der Palast von Kleopatra, der bis Ende Woche fertig dekoriert werden soll. Da Numerobis, der Architekt, grosse Mühe mit diesem Auftrag bekundet, müssen wir ihm helfen, und als ob dies nicht genug wäre, gibt es auch diverse Widersacher, die die Fertigstellung unbedingt verhindern wollen.

So rief Pyradonis alle «Arbeiter» zum Streik auf; sie würden für ihre Arbeiten ja gar nicht entlohnt. Um dieses Problem zu beseitigen, braute Miraculix seinen geheimnisvollen Zaubertrank, der uns zusätzliche Kraft gibt und alle weiteren Arbeiten erleichtert. Wie sich gestern Montag herausstellte, war dies auch bitter nötig, denn all unsere Baumaterialien wurden entwendet. Zum Glück wusste Numerobis, wo wir wieder Material und Werkzeuge für den Weiterbau finden können.

Also machten wir uns bei besten Verhältnissen auf den Weg und kehrten erfolgreich zurück, so dass der Palastbau nach der Siesta gleich wieder aufgenommen werden konnte. Am Abend begutachtete auch Kleopatra den bisherigen Fortschritt und war sehr zufrieden. Nun hoffen wir, dass wir den Palast rechtzeitig fertigstellen können, um nicht doch noch als Krokodilfutter zu enden.

Benjamin Otter