Die Kollektion des Solothurners Alex Maienfisch namens «MACH Handmade Ski» umfasst zwei Modelle, den Cross Ski MACH Black, eine Kombination aus Slalom- und Riesenslalomski, und den Cross Carver Mach White, der engere Radien erlaubt.

Maienfisch vermarktet keine 08/15-Bretter. Die MACH Ski werden in einer kleinen norditalienischen Manufaktur in Handarbeit produziert und sind ganz nach dem «Geheimrezept» des Geschäftsführers aufgebaut. «Die Form und der Aufbau der Ski machen das gute Fahrerlebnis aus», sagt er.

Der Solothurner weiss, wovon er spricht. In Wengen trat Maienfisch schon in jungen Jahren dem Skiclub bei und investierte seine ganze Freizeit in den Schneesport. Als junger Erwachsener beendete er aber dann seine Karriere als Rennfahrer bereits, doch die Leidenschaft für das Skifahren ist geblieben. Aus dieser Zeit hat Maienfisch auch seine Vision, die zu MACH-Ski geführt hat: den perfekten Ski zu kreieren.

Traum wird Wirklichkeit

Der Solothurner hatte ganz klare Vorstellungen von seinem Traum-Ski. Präzise Fahreigenschaften soll er haben und deshalb auch hochwertig verarbeitet sein.

Vor vier Jahren kündigte er seine Stelle im traditionellen Skibau und nahm sein eigenes Projekt in Angriff. In Zusammenarbeit mit seiner Skimanufaktur entwickelte er die aktuellen Modelle und ist sehr zufrieden damit.

«Meine Ski eignen sich für fast jeden Fahrstil und sind bei allen Pistenverhältnissen fahrbar», sagt Maienfisch. Es seien Pistenski für Leute, die einen exklusiven Ski fahren wollten und auch bereit seien, sich das etwas kosten zu lassen. Denn mit 1600 Franken pro Paar Ski mit Bindung sind die MACH-Ski eher teurer.

Der Preis sei aber nicht aus der Luft gegriffen, so Maienfisch. «Das hochwertige Material und die aufwendige Handarbeit bei der Herstellung müssen abgegolten werden.» Seine Ski würden wegen der guten Verarbeitung auch länger halten als normale Serien-Ski, die nach wenigen Saisons schon durchgefahren seien. «Im Vergleich zu anderen Marken hat MACH ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis», findet der Solothurner.

Nebst dem Innenleben war Maienfisch auch das Aussehen der Ski wichtig. Er hat sich für ein puristisches Design mit einer klaren Linie ohne Schnickschnack und einem einfachen, gut lesbaren Namen entschieden. «Es gibt auch die Möglichkeit, seinen Ski selbst zu gestalten», erzählt Maienfisch. Besonders bei Unternehmen sei dieses Angebot beliebt.

Ski von MACH sind diese Saison in sieben Sportgeschäften in den grösseren Skidestinationen erhältlich. «Ich dachte, wenn es gut läuft, dann finde ich vielleicht drei Partner», sagt Maienfisch, der dementsprechend sehr zufrieden ist. «Ich bin fest überzeugt, dass es nächstes Jahr noch mehr Sportgeschäfte sein werden.»

Weitere Modelle seien bereits in Planung. «Ich möchte ein komplettes Sortiment anbieten können. Wir haben Kapazität, um 40–50 Sportgeschäfte zu beliefern und auch international möchten wir bald mit der Vermarktung starten.» Der Bubentraum vom perfekten Ski ist also noch lange nicht ausgeträumt.