Weissenstein

So schlimm sieht es im Ostflügel des Kurhauses aus

Der Ostflügel des Kurhaus Weissentein lag jahrzehntelang brach. Die Räume befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Hier müssen Millionen investiert werden.

«Das ist ein reiner Rohbau, der Zustand ist prekär», sagt Urs Hofmann am Donnerstagmorgen an der Medienkonferenz. Er ist Mitbesitzer des Kurhauses, Bauexperte und Eigentümer der Sinea Holding AG und der Generalbauunternehmung Baulinks AG.

Dass im Ostflügel sehr viel gemacht werden muss, zeigt auch ein Rundgang. Die Wände bröckeln, Teile der Decken sind heruntergefallen und auch sonst merkt man: Hier wurde schon jahrelang nichts mehr gemacht.

Experten gehen davon aus, dass nur die Umbauten und die Substanzerhaltung des 1990 sanierten Westtrakts  gegen 10 Mio. Franken erfordern dürften. «Wir stehen noch ganz am Anfang des Umbaus», sagt Arabelle Umiker. Details zu den Bauplänen würden im Laufe des Sommers bekannt. «Dann können wir auch informieren, was wir genau bauen werden.» Nächstes Jahr sollen dann die Arbeiten starten. Es brauche halt seine Zeit, bis das Bauvorhaben auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Gästesegmente angepasst sei, so Tom Umiker.

Art Jekami-Hotel

Grössere Investitionen wurden seit dem Totalumbau für 10 Mio. Franken vor 25 Jahen keine mehr getätigt. Der Ostflügel erhielt nur eine Sanierung der Aussenhaut, ist aber innen völlig marode.

Ausgelegt wurde das Haus bei seiner Eröffnung 1990 als eine Art Jekami-Hotel mit einigen sogenannten Suiten, normalen Zimmern und Massenlager. Dies bewährte sich nur bedingt, da Seminargäste kaum im Massenlager nächtigen wollen und Wandergruppen sich unter Managern nicht sehr wohlfühlen. (ldu/crs/ww) 

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