1.Wahlgang 65 Stimmen (Platz 2) // 2.Wahlgang 73 Stimmen (Platz 1) // 3.Wahlgang 90 Stimmen (Platz 1) // 4.Wahlgang 114 (Platz 2)

Anita Panzer

1.Wahlgang 65 Stimmen (Platz 2) // 2.Wahlgang 73 Stimmen (Platz 1) // 3.Wahlgang 90 Stimmen (Platz 1) // 4.Wahlgang 114 (Platz 2)

«Die Enttäuschung ist natürlich da, aber sie wäre wahrscheinlich viel grösser gewesen, wenn das Ergebnis schlechter ausgefallen wäre. Natürlich hat man sich ausgemalt, wie es wäre wenn man gewinnen würde. Was das beispielsweise auch für eine Lebensumstellung mit sich gebracht hätte. So jedoch kann ich auf ein hervorragendes Resultat zurückblicken und sehe auch eine grosse Unterstützung innerhalb der Partei, die mir diesen Job auch zugetraut hat. Schlussendlich hätte es so oder so heraus kommen können.» (coh)

1. Wahlgang 19 Stimmen (5) // 2. Wahlgang 18 Stimmen (5)

Frank-Urs Müller

1. Wahlgang 19 Stimmen (5) // 2. Wahlgang 18 Stimmen (5)

«Im ersten Moment war es eine Enttäuschung. Aber schon um 23.30 Uhr war das Ganze Geschichte für mich. Der Alltag hat mich schon wieder eingeholt.» (ldu)

1. Wahlgang 35 Stimmen (Platz 4) // 2.Wahlgang 28 (Platz 4) // danach nahm er sich selbst aus dem Rennen

Peter Brügger

1. Wahlgang 35 Stimmen (Platz 4) // 2.Wahlgang 28 (Platz 4) // danach nahm er sich selbst aus dem Rennen

«Man muss seine Chancen realistisch beurteilen. Wenn man keine Chancen mehr hat, gibt es keinen Grund, das Wahlprozedere zu verlängern. Nach dem 1. Wahlgang dachte ich: Falls ich die Stimmen von Frank-Urs Müller erhalte, wäre ich etwa gleichauf mit Peter Hodel. Dann hätte es einen Männer- und Frauenblock gegeben. Dann hätte es sein können, dass es gekehrt hätte. Deshalb habe ich nicht nach dem 1. Wahlgang zurückgezogen. Im 2. Wahlgang war mein Abstand zum Dritten aber so gross, dass dieser nicht mehr aufzuholen gewesen wäre. Deshalb bin ich ausgestiegen. Es war ein rationaler Entscheid, und damit hat es sich.  

Es ist eine Sache der Delegierten, die Eigenschaften und Stärken zu gewichten.  Am Donnerstag war das Argument Frau viel stärker gewichtet. Das war ein klares Signal der Delegierten. Das gilt es zu akzeptieren. Die Enttäuschung ist nicht gross. Wenn man nicht verlieren kann, darf man nicht politisieren. Ganz ehrlich: Ich hatte zwei Seelen in meiner Brust und mich mehrmals gefragt, ob die Kandidatur ein schlauer Entscheid war. Ich habe mir oft überlegt, was ich aufgeben oder gewinnen würde. Ich habe gekämpft, versucht mein Bestes gegeben und mich gut zu verkaufen. Daran lag es nicht. Die Delegierten haben entschieden, was sie wollen. Damit kann ich sehr gut leben.» (ldu)

1. Wahlgang 56 Stimmen (Platz 3) // 2. Wahlgang 58 Stimmen (Platz 3) // 3. Wahlgang 67 Stimmen (Platz 3)

Peter Hodel

1. Wahlgang 56 Stimmen (Platz 3) // 2. Wahlgang 58 Stimmen (Platz 3) // 3. Wahlgang 67 Stimmen (Platz 3)

«Ich bin mit Überzeugung angetreten und darum natürlich auch etwas enttäuscht, aber nicht frustriert. Es wurde relativ schnell klar, dass die FDP mit einer Frau und einem Mann ins Rennen steigen wollen würde. Dennoch bin ich mit dem Resultat zufrieden, zeigt es doch, dass ein Grossteil der Delegierten hinter mir steht. Schlussendlich war das Resultat aber deutlich.» (coh)