«So etwas haben wir noch nie gemacht», sagt der Solothurner Bauernsekretär Peter Brügger. Auslöser diesen Film in Auftrag zu geben, war die Teilnahme des Kantons Solothurn an der diesjährigen Olma. «Da musste sich die Solothurner Landwirtschaft doch in einer bestimmten Art und Weise darstellen. Und wir hatten die Idee, für einmal Menschen in einem Film zu zeigen, welche heute Bauern sind. Weniger auf die traditionelle Art, denn es sind Menschen, die wie alle anderen die heutige Gesellschaft ausmachen.»

So sind in diesen gut 17-minütigen Film sieben Kurzporträts von jungen und älteren Landwirten, Männern und Frauen zu sehen. Humorvoll und ernst, auch mal mit einer Prise Ironie stellen sie sich und ihre Arbeit glaubwürdig dar. Da gibt es den Bauer als Unternehmer, als Philosophen, als Feriengast, oder die Bäuerin als Verkäuferin ihrer Produkte. Zusammen mit dem Produzenten des Films, Markus Gerig, wurden die sieben porträtierten Personen ausgesucht. Es ging darum, möglichst die ganze Bandbreite der Solothurner Bauernbetriebe darzustellen. Gedreht wurde im vergangenen und in diesem Jahr.

Der Film richtet sich an alle, die sich für die Landwirtschaft interessieren. «Es geht nicht darum, Werbung für Bauernnachwuchs zu machen», sagt Brügger weiter. «Wer aber wissen will, was das für Leute sind, die beispielsweise Lebensmittel produzieren, oder unsere Landschaft gestalten, kann sich in diesem Film Anregungen holen», so Brügger. Und er freut sich: «Bis jetzt haben wir überraschend viele Reaktionen bekommen.»

Der ganze Film gibt es hier zu sehen!