Auf dem Weissenstein kann es mit dem Neubau der gläsernen «Trinkhalle» bald weitergehen. Die Sanierung des Kurhauses erfolgt dabei parallel, der Restaurantbetrieb schliesst am 22. April. Nun steht fest, dass es dennoch nur eine kurze Durststrecke für Weissenstein-Besucher gibt. Am 21. Mai eröffnet die Seilbahn AG ein Beizenprovisorium in der Bergstation.

Die Hotel Weissenstein AG und die Seilbahn haben gemeinsam verschiedene Angebote für eine Übergangslösung geprüft, es meldeten sich etwa Brathähnchen-Wagen oder Kebab-Stände. Man sei aber zum Schluss gekommen, dass es die beste Lösung sei, wenn alles aus einer Hand kommt und vor allem auch bei jedem Wetter ein Angebot sichergestellt ist, sagt Seilbahn-Geschäftsführer Konrad Stuber zum Entschluss zu «diversifizieren». 

Weissenstein: Wie weiter?

Weissenstein: Wie weiter?

Nachdem die Besitzerin des Hotels Weissenstein den Pachtvertrag mit der letzten Betreiberin gekündigt hat, sind viele Fragen offen.

Ein guter Entscheid, findet Solothurns Tourismusdirektor Jürgen Hofer. Eine Ersatzlösung sei nie eine Ideallösung, aber er sei erleichtert, dass überhaupt ein kulinarisches Angebot sichergestellt ist. Und es sei sehr zu begrüssen, dass die Seilbahn den Lead übernommen habe und auf dem Solothurner Hausberg mit der Seilbahn und der Hotel Weissenstein AG zwei wichtige Player zusammenarbeiten und am gleichen Strick ziehen.

Hofer verweist darauf, dass es ja auch noch die Berggasthöfe Sennhaus und Hinterweissenstein gibt, die sicher auch für die Zeit ohne Kurhausbetrieb vorsorgen würden. Dort seien Überlegungen für zusätzliche Angebote im Aussenbereich während der Sommersaison in Gang. (umo)