«Das Drei-Seen-Land von der Orbe bis nach Solothurn ist mit Abstand das grösste und fruchtbarste Landwirtschaftsgebiet der Schweiz und besonders wichtig für die nationale Ernährungssicherheit», steht einleitend in der Resolution, die sich an den Bund, die Kantonsregierungen der fünf betroffenen Kantone Solothurn, Bern, Freiburg, Waadt und Neuenburg sowie an die betroffenen Gemeinden richtet.

Der Präsident der PAC, Peter Thomet, erklärte vor rund 200 Produzenten, Politikern und Behörden den Grund für die Resolution: Die Böden im Grossen Moos, der Plaine de l’Orbe und im Limpachtal hätten sich seit der letzten Juragewässerkorrektion ungleichmässig abgesenkt und seien dichter geworden, was zu dauernden Vernässungen und Ertragsausfällen führe. Deswegen müssten bauliche Massnahmen, wie Erneuerung und Ausbau der Infrastruktur für Ent- und Bewässerung, die Probleme im Zusammenhang mit dem Wasserhaushalt lösen.

Da diese überregionale Aufgabe nur als nationales Grossprojekt – eben eine «Dritte Juragewässerkorrektion» – realisiert werden kann, fordert die PAC den Bund auf, die betroffenen Kantone bei der Kommunikation und Koordination der Finanzierung zu unterstützen. (szr)