«In den gemeinsamen Verhandlungen wurde versucht, für alle Betroffenen eine faire Lösung auszuarbeiten», so Christof Ziegler, Direktor der Scintilla AG und Mitglied des Bereichsvorstands von Bosch Power Tool. «Wir glauben, dies ist uns mit dem vorliegenden Sozialplan gelungen.»

Dies hätten die Mitarbeitenden an der Betriebsversammlung mit ihrem positiven Votum anerkannt.

Im detaillierten Sozialplan, der von der Scintilla AG und deren Angestellten- und Betriebskommission ausgearbeitet wurde, ist entsprechend festgehalten, dass bis 31. März 2015 keine betriebsbedingten Kündigungen für den Standort Solothurn ausgesprochen werden.

«Gekündigte Mitarbeitende erhalten dann einen einheitlichen Sockelbeitrag sowie eine zusätzliche Entschädigung nach Dienst- und Altersjahren», heisst es in einer Mitteilung. Fixiert sei zudem, dass bei Frauen ab dem Alter von 58 Jahren und bei Männern ab 59 Jahren frühzeitige Pensionierungen vorgesehen seien .

Zur geplanten Verlagerung läuft nach wie vor das Konsultationsverfahren. Ziegler hält fest, dass der Sozialplan nur für den Fall gilt, dass die Investorensuche erfolglos und die Prüfung zur Wettbewerbsfähigkeit keine oder nur teilweise positive Ergebnisse zu Tage bringe. (ldu)