Die Kantonsschulen Olten und Solothurn haben ihre Aufnahmeverfahren abgeschlossen. Der Übertritt aus allen Standorten der Sekundarschule ins Gymnasium erfolgt aus der Sekundarschule P aufgrund erfüllter Promotionsbedingungen, aus der Sekundarschule E mittels einer Aufnahmeprüfung.

Von den Aufgenommenen stammen 95% aus der Sek P, die übrigen aus der Sek E. Die 529 ins Gymnasium aufgenommenen Schüler entsprechen 23,1% der Jugendlichen dieses Altersjahrgangs, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei.

An der Kantonsschule Solothurn verzeichnet das Schwerpunktfach Musik eine deutliche Zunahme. Zurückgegangen sind jedoch die Schwerpunktfächer Biologie/Chemie und Wirtschaft und Recht.

Häufiger gewählt wurde auch an der Kantonsschule Olten das Schwerpunktfach Musik, ebenso die Schwerpunktfächer Spanisch und Wirtschaft und Recht. Das Interesse für die mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunktfächer Physik/Anwendungen der Mathematik und Biologie/Chemie ging markant zurück.

Prüfungsfreier Übertritt möglich

Gegenüber dem Vorjahr haben sich deutlich mehr Schüler für die Fachmittelschule angemeldet. Zum ersten Mal ist aufgrund der mit der Sek-I-Reform geänderten Aufnahmebedingungen unter bestimmten Voraussetzungen ein prüfungsfreier Übertritt aus der Sek E in die FMS möglich.

Von den insgesamt 207 angemeldeten Schülern werden aufgrund des prüfungsfreien Übertritts respektive nach bestandener Aufnahmeprüfung und nach Berücksichtigung von Rückzügen 135 Kandidaten (Vorjahr 89) aufgenommen. Dies entspricht einer Aufnahmequote von 5,8% der Jugendlichen dieses Altersjahrgangs. Angeboten werden wie bisher die Berufsfelder Pädagogik, Gesundheit und Soziale Arbeit. Die für die Fachmittelschule und die Berufsmaturitätsschule einheitlichen Aufnahmeverfahren fanden Ende März statt.

Die Zuweisung zur Sekundarschule P erfolgt durch die Primarschulen und stützt sich auf die kantonale Vergleichsarbeit in der 6. Primarklasse, auf die Erfahrungsnoten und auf das Lehrerurteil. Insgesamt werden an den beiden Kantonsschulen 266 Schüler (Vorjahr 246) in eine Sek-P-Klasse eintreten. Dies entspricht im Einzugsgebiet der Kantonsschulen einer Aufnahmequote von 24,8% der Jugendlichen dieses Altersjahrgangs. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme von knapp 3%. (mgt)