Besser zuhause als im Heim

Schwerbehinderte Kinder sollen besser finanziell unterstützt werden

Dem Regierungsrat ist die Erhöhung des Intensivpflegezuschlages für Minderjährige, die nicht in einem Heim leben, besonders wichtig. (Symbolbild)

Dem Regierungsrat ist die Erhöhung des Intensivpflegezuschlages für Minderjährige, die nicht in einem Heim leben, besonders wichtig. (Symbolbild)

Der Solothurner Regierungsrat spricht sich für eine bessere finanzielle Unterstützung von schwerkranken oder schwerbehinderten Kindern aus, die zu Hause gepflegt werden.

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates hat den Kantonen die parlamentarische Initiative «Bessere Unterstützung für schwerkranke oder schwerbehinderte Kinder, die zu Hause gepflegt werden» zur Vernehmlassung zugestellt.

Der Solothurner Regierungsrat begrüsst die vorgeschlagenen Verbesserungen.

Dabei ist dem Regierungsrat die Erhöhung des Intensivpflegezuschlages, IPZ, für Minderjährige, die nicht in einem Heim leben, besonders wichtig. Er ist überzeugt, dass den Kindern dank eines höheren Zuschlages in vielen Fällen eine von Geborgenheit und Kontinuität geprägte Betreuung zu Hause ermöglicht wird und letztlich die Unterbringung in einer Einrichtung vermieden werden kann.

Zugleich ist die Kombination des Intensivpflegezuschlages mit der Hilflosenentschädigung für den Regierungsrat ein Instrument, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. (sks)

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