Hochwasser
Schwemmholz aus der Emme sammelt sich beim Kraftwerk Flumenthal

Die Wassermassen bringen aus dem Emmental Baumstämme, Äste und viel Dreck mit sich. Das alles muss das Kraftwerk Flumenthal passieren.

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Massenhaft Holz strömt aufs Kraftwerk Flumenthal zu
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Holz aus der Emme sammelt sich beim Kraftwerk Flumenthal
Braune Wassermenge und Baumstämme schiessen das Kraftwerk hinunter
Militärangehörige beobachten das Treiben
Viele schauen sich das Spektakel an

Massenhaft Holz strömt aufs Kraftwerk Flumenthal zu

Urs Byland

Der Dreck färbt die Emme und damit auch die Aare, in die sie bei Luterbach fliess, braun. Massenhaft Holzstämme und Äste schwimmen in der Brühe. Sie alle sammeln sich im Rechen beim Kraftwerk Flumenthal.

Der kleine Bagger, der das Schwemmholz sortiert, kommt gar nicht nach. Die Baumstämme, die den Rechen nicht passieren können, werden auf der anderen Seite des Kraftwerks wieder in die Aare geworfen.

«Die grossen, im Wehr verkeilten Baumstämme, müssen sofort entfernt werden, um den Wasserdurchfluss nicht zu behindern», so Alpiq-Mediensprecher Richard Rogers.

Spätestens beim Kraftwerk Ruppoldingen wird dann versucht, die grossen Baumstämme aus der Aare zu fischen. Nach dem Wasserkraftwerk Gösgen sollte dann kein Schwemmholz mehr in der Aare vorhanden sein.

Das Hochwasser in der Aare habe keinen Einfluss auf die Stromproduktion, so die Rogers. «Unsere drei Wasserkraftwerke in der Aare produzieren derzeit ganz normal Strom, trotz Hochwasser»

Zahlreiche Gwundrige schauen sich das Spektakel von Nahem an. (ldu)