Gymnaestrada
Schweizer-Abend verändert Einsteins Relativitätstheorie

An den beliebten Länderabenden begeisterte die Schweiz das Publikum in Helsinki und stellt auch gleich die physikalischen Gesetze in Frage.

Gabor Damo
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Schweizer Abend an der Gymnaestrada
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Das Leiterteam des Schweizer Abends

Schweizer Abend an der Gymnaestrada

zvg

An den beliebten Länderabenden bei den Gymnaestradas bekommen die einzelnen Länder Gelegenheit, sich in einem abendfüllenden Programm dem Publikum zu präsentieren. Die Schweiz bildet auch diesmal in Helsinki den Massstab für die anderen Länder.

Wegen des grossen Publikumsandrangs dürfen die Schweizer ihre Show jeweils zweimal zeigen.

Auch diesmal konnte die Schweiz den hohen Erwartungen gerecht werden. Den roten Faden bildete die Relativitätstheorie von Einstein. Während der Show wird diese von den Gruppen immer mehr umgewandelt, bis es am Schluss heisst: Gymnastic is Relativ. Die 650 Turnenden aus allen Landesteilen der Schweiz präsentierten die Turnvielfalt in der Schweiz und überzeugten mit Kreativität und Witz.

Schwerkraft aufgehoben

Die Solothurner Gruppe «Zero Gravity» hob mit ihrer Schaukelringnummer kombiniert mit dem Minitrampolin und Hebefiguren die Erdanziehung auf. In einem spektakulären Programm flogen die 41 Turnerinnen und Turner durch die Halle.

Eröffnet wurde der Abend von der Vertikaltuchgruppe «Aerial Dancers» ebenfalls mit Solothurner Beteiligung. Für Überraschung sorgte die Gymnastikgruppe Luzern, Ob- und Nidwalden, welche mit einem speziellen Turngerät auftrat. Mit aufblasbaren Schwimmbädern zeigten sie eine Gymnastikvorführung, die einen überraschenden Showeffekt auf das Publikum hatte.

Herausforderungen im Vorfeld

Die gesamte Licht- und Tontechnik wurde aus der Schweiz nach Helsinki transportiert. Allerdings montierten die lokalen Techniker die gesamte Installation spiegelverkehrt. In einer Nachtaktion konnte der Fehler rechtzeitig vor der ersten Vorstellung behoben werden.

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