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Schulleitung in Biberist soll mit Volldampf weiter arbeiten können

Biberist

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Der Gemeinderat von Biberist möchte neue Schulleitungsstrukturen umsetzen. Dafür musste er jedoch am Montagabend die Arbeitspensen der Schulleiterinnen bestätigen. Ausserdem beschloss man eine dreiköpfige DEnkmalpflege-Kommission einzusetzen.

Per 1. August 2014 sollen in Biberist neue Schulleitungsstrukturen umgesetzt werden. Dies hat der Gemeinderat bereits an seiner letzten Sitzung im Januar entscheiden. Vorgesehen ist die Einführung eines sogenannten Schuldirektionsmodells. Damit wird auch die Schulkommission aufgelöst. Eine Arbeitsgruppe soll das Schuldirektionsmodell ausarbeiten. In der Sitzung am Montagabend wurde zudem ein Massnahmenkatalog zuhanden des Volksschulamtes verabschiedet. Damit sollen Mankos, die die externe Evaluation der Schule aufgezeigt hat, behoben werden.

Damit die heute angestellten Schulleiterinnen ihre Arbeit bis zur Einführung des neuen Modells in gewohnter Qualität weiterführen können, mussten ihre Arbeitspensen vom Gemeinderat bestätigt werden. Das heisst, dass Andrea Meister (Schulleiterin Oberstufe) weiterhin mit einem erhöhten Pensum arbeitet. Sie hat damit auch Führungsaufgaben für beide Schulen übernommen, und so Susanna Mollica (Schulleitung Primarschule) entlastet. Zusätzlich wurde mit Pia Bürki eine sogenannte Stabsmitarbeiterin mit klar definierten Aufgaben bei einem 25-Prozent-Pensum eingestellt. Auch diese Stelle soll bis Ende Schuljahr 2013/14 weitergeführt werden. Der Gemeinderat genehmigte die befristeten Pensenerhöhungen einstimmig.

Kulturdenkmäler erfassen

Der Gemeinderat Biberist hat – mit Stichentscheid von Gemeindepräsident Martin Blaser – beschlossen, eine dreiköpfige Denkmalpflege-Kommission einzusetzen. Als Grundlage für die Arbeiten der Ortsplanungsrevision wurde ein Inventar der Bau- und Kulturdenkmäler in Biberist erstellt. Dabei wurden die historischen und wertvollen Objekte erfasst. In Biberist sind es bisher 120 Objekte (Gebäude und Kleinbauwerke), welche als geschützt, schützenswert oder erhaltenswert eingestuft werden. Damit diese Kulturgüter optimal erhalten werden können, sollen die Eigentümer und ihre Bauten begleitet werden. Insbesondere müssten die Eigentümer sensibilisiert werden, welche Schätze sie besitzen. Weil die bestehenden Kommissionen und auch die Verwaltung bereits mit anderen Aufgaben genügend zu tun hätten, stellte Bauverwalter Ueli Sterchi gemeinsam mit der Bau- und Werkkommission den Antrag, eine neue Kommission zu schaffen.

Die Wohnbaugenossenschaft Biberist möchte auf einem Teil des Grundstücks GB Nr. 1355 im Girizquartier Wohnbauten erstellen. Das Gebiet liegt in der Zone W2D (Wohnzone mit verdichteter Bauweise). Der Gemeinderat kann sich vorstellen, das Land im Baurecht abzugeben. Es soll aber auch geprüft werden, ob es Sinn macht, dass die Genossenschaft das Land kauft.

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