Viktor T.* soll 19 Jahre im Gefängnis absitzen und sich therapieren lassen. Das entschied das Obergericht im November 2015. Er beantragte damals eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren ohne stationäre Therapie.

Zufrieden ist der Angeklagte mit dem Urteil deshalb nicht. T. zieht es ans Bundesgericht weiter, wie sein Verteidiger gegenüber «Radio 32» bekannt gibt.

Der 25-Jährige hatte im Juni 2012 aus Rache auf seine Ex-Freundin geschossen. Bereits mehrere Male hatte er versucht Frauen umzubringen. Deswegen wurde er unter anderem wegen versuchten Mordes in vier Fällen angeklagt.

Das Amtsgericht verurteilte Viktor T. im August 2014 zu lebenslänglicher Haft mit einer stationären Massnahme.

Das Obergericht milderte die verhängte Strafe dann auf 19 Jahre Haft plus Therapie.  (nac)

* Name der Redaktion bekannt