Auch im Kanton Solothurn sammelt ein überparteiliches Komitee seit gut einem Jahr Unterschriften, um die Einführung des Lehrplans 21 zu verhindern. «Nun geht die Unterschriftensammlung auf die Zielgerade. Die 3000 Unterschriften sind fast zusammen», schreibt das Komitee «Ja zu einer guten Volksschule – ohne Lehrplan 21» in einer Mitteilung.

In den kommenden Wochen werde bei diversen Aktionen noch einmal gesammelt und das Komitee erwartet, dass noch etliche ausgefüllte Bögen bei ihm eintreffen werden. «Der Lehrplan 21 schadet der Schule», halten dessen Gegner noch einmal ihre Argumente fest. «Er ist praxisfern, viel zu teuer und politisch nicht legitimiert.

Weniger Deutsch, stattdessen mehr über Genderfragen nachdenken. Weniger Kompetenz für die Praxis in Wirtschaft, Arbeit und Haushalt.»

In den berufsvorbereitenden Schulen Sek E und B würden «die geforderten Kompetenzen nivelliert, was einer Schwächung der dualen Bildung gleich kommt», heisst es. Deshalb auch nehme der Widerstand gegen den Lehrplan 21 Schweiz weit stetig zu. (szr)