Skilager von J+S
Schneesport in den Flumserbergen in seiner ganzen Vielfalt erleben

In der Altjahrswoche haben 150 Kids und Jugendliche aus dem Kanton Solothurn in den Flumserbergen und im Lötschental eine Schneesportwoche verbracht.

Armin Leuenberger
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Solothurner Kids beim Skiplausch auf dem Maschgenkamm auf 2020 Meter über Meer.

Solothurner Kids beim Skiplausch auf dem Maschgenkamm auf 2020 Meter über Meer.

Armin Leuenberger

Unter der Leitung der Kantonalen Sportfachstelle Solothurn hat ein kompetentes Team von 28 gut ausgebildeten Leiterinnen und Leitern ihren Schützlingen in beiden Lagern die Vielfalt des Schneesports nähergebracht.

Das Lager in den Flumserbergen stand unter der Leitung von Stefan Zbinden. Der junge Elektroingenieur aus Solothurn stellte das Lager unter das Motto «So geht das». Das heisst: Er legte Wert auf ein angenehmes Zusammenleben von jungen Menschen, ohne sie einzuengen. Trotzdem aber durfte ein gewisses Mass an Ordnung und Disziplin nicht fehlen. Neben Anfängern über Fortgeschrittene bis hin zu sehr guten Skifahrerinnen und -fahrern wurde in verschiedenen Gruppen gearbeitet. Dabei durften die Teilnehmer die Vielfalt des Schneesportes so richtig nach Lust und Laune ausleben. Neben Skifahren und Snowboarden stand auch eine Anzahl Telemarkskis zur Verfügung, um Interessierte auch mit der neuen Trendsportart «Telemark» vertraut zu machen. Grossen Wert legte Zbinden auch auf die Gruppendynamik. «Die Teilnehmer sollen Freude haben am Zusammenleben mit Gleichaltrigen, und möglichst viel profitieren können, von den gut ausgebildeten Leiterinnen und Leitern.» Das nennt Zbinden als Hauptziel der Lagerwoche.

Ein Grossteil des Leiterteams war auch im letzten Winter dabei und einige verfügen sogar bereits über mehrere Jahre Erfahrung als J+S-Leiter. «Das vereinfacht uns die Arbeit in der Führung enorm», sagt Zbinden. Bereits zum 3. Mal ist die Solothurnerin Aline Krestan in einem Schneesportlager. Die Kantischülerin schätzt es, in einer Gruppe mit Gleichaltrigen Skifahren zu können und ist happy, über die vielfältige Pistenauswahl, welche in den Flumserbergen zur Verfügung steht. «Ich könnte mir durchaus vorstellen, in einigen Jahren selber einen J+S-Leiterkurs zu absolvieren. Auch für Tim Allemann aus Olten ist es nach 2011 bereits das zweite Lager in der Altjahrswoche. Er schätzt die Möglichkeiten, zu einem sehr vorteilhaften Preis so viel Skifahren zu können. Dazu macht es ihm Spass, mit gleichaltrigen Kollegen zusammen zu sein. «Es wird sehr viel geboten, und es ist zu keiner Zeit langweilig.» Die Leiter geben sich alle grosse Mühe.

Abwechslungsreiches Programm

Neben der Zielsetzung eines guten Ambiente im Lager, wurden aber auch an die sportlichen Leistungen während der ganzen Woche recht hohe Ansprüche gestellt. So zeigten sich anlässlich des Besuches in den Flumserbergen da und dort einige Anzeichen von Müdigkeit. Das soll ja auch so sein.

Auch bei der Gestaltung der Freizeit im Lager liessen sich die Leiterinnen und Leiter einiges einfallen. Neben dem Einstiegsabend mit zahlreichen Spielen veranstaltete man einen Fondueplausch und ein Nachtskifahren. Die Teilnahme an diesem Anlass war zwar freiwillig, trotzdem erschienen über 70 junge Frauen und Männer am Start. Mit von der Partie war mit Alex Stallman auch ein junger Student aus Australien (Jahrgang 1994). Er absolvierte die verschiedenen Lageraktivitäten mit einer grossen Motivation, spricht nicht nur sehr gut Schriftdeutsch, sondern versucht sich bereits, und das mit charmantem Akzent, auch im «Schwizerdütsch».