Schenkkreis-Morde

Schenkkreis-Morde: Ruth S. will wieder auf freien Fuss

Ruth S. zusammen mit ihrem Anwalt Daniel Walder.

Ruth S. zusammen mit ihrem Anwalt Daniel Walder.

Am 25. Mai wurden die drei Angeklagten der Schenkkreis-Morde zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Die «Denkerin und Lenkerin» Ruth S. will wieder auf freien Fuss kommen und hat darum Beschwerde gegen die Sicherheitshaft eingereicht.

Alle drei Angeklagten der Schenkkreis-Morde von Grenchen wurden am 25. Mai zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt (wir berichteten). Die 51-jährige Ruth S. gilt als «Denkerin und Lenkerin» der Morde. Während sie auf freiem Fuss zum Prozess gekommen war, wurde sie nach der Urteilsverkündung, noch im Gerichtssaal in Gewahrsam genommen, weil Fluchtgefahr besteht. Gegen die Sicherheitshaft hat die Verurteilte nun Beschwerde eingereicht.

Beschwerde gegen Sicherheitshaft eingereicht

«Die Fluchtgefahr von Ruth S. hat sich durch das Urteil des Amtsgerichtes Solothurn-Lebern nicht verändert oder erhöht», hält Verteidiger Daniel Walder gegenüber dem «Schweizer Fernsehen» fest. Deshalb würden sie heute beim Obergericht des Kantons Solothurn eine Beschwerde gegen die Anordnung der Sicherheitshaft für Ruth S. einreichen, so Walder weiter.

Beschwerde gegen Sicherheitshaft von Ruth S. im Schenkkreismord

Beschwerde gegen Sicherheitshaft von Ruth S. im Schenkkreismord

Beim Dreifachmord von Grenchen wurden am 5. Juni 2009 eine dreiköpfige Familie ausgelöscht. Der 60-jährige Ehemann wurde mit einem Kopfschuss niedergestreckt. Seine 55-jährige Frau und die 35-jährige Tochter wurden mit Plastiksäcken erstickt. (sbi)

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