Flotte

Rund ein Dutzend Rettungswagen der Solothurner Spitäler wird ersetzt

Die Rettungswagen werden ersetzt. (Archiv)

Die Rettungswagen werden ersetzt. (Archiv)

Die Solothurner Spitäler AG (soH) erneuert ihre Rettungsfahrzeug-Flotte: Eine entsprechende Auftragsausschreibung wurde im Amtsblatt publiziert. Potenzielle Lieferanten haben nun bis zum 23. Oktober Zeit, ihre Offerten einzureichen.

Neue Krankenwagen würden im regelmässigen Turnus angeschafft, heisst es bei der soH. «Die ältesten Fahrzeuge sind sechs bis sieben Jahre alt und haben eine hohe Kilometerleistung erbracht, was mit einer Zunahme an Reparaturen und entsprechenden Kosten verbunden ist», teilt Marketing- und Kommunikationschef Oliver Schneider auf Anfrage mit. Um Ausfälle zu vermeiden, würden jeweils die ältesten Fahrzeuge ersetzt.

Gemäss Angaben der soH entsprechen die aktuell eingesetzten Wagen nach wie vor den Vorgaben und Ansprüchen. Damit aber nicht alle paar Jahre eine grössere Anzahl ersetzt werden müsse, werde regelmässig eine kleinere Anzahl ausgetauscht: «Um in Zukunft aus Kosten- und Wartungsgründen immer den gleichen Fahrzeugtyp mit der gleichen Ausstattung in einem mehrjährigen Zyklus abrufen zu können, erfolgt die Beschaffung wegen der Höhe der Gesamtkosten nach den submissionsrechtlichen Vorgaben.» Zur Frage, wie hoch diese Gesamtsumme ist, mit der gerechnet werden muss, will die soH unter Verweis auf das laufende Submissionsverfahren nicht Stellung nehmen.

Erste Liefertranche in rund einem Jahr

Und wie viele neue Wagen werden wann gekauft? Die erste Tranche neuer Rettungsfahrzeuge soll nach Angaben der soH Ende 2021/Anfang 2022 bezogen werden – wenn das Submissionsverfahren wie geplant läuft. Von 2021 bis 2024 sei fix die Beschaffung von jeweils zwei Rettungswagen geplant; optional würden 2025 und 2026 weitere fünf Fahrzeuge beschafft, «wenn die entsprechende interne Kreditfreigabe erteilt wird», wie es dazu heisst. Die Anschaffung erfolgt für die Standorte Bürgerspital Solothurn und Kantonsspital Olten; am Stützpunkt Balsthal kommen die Fahrzeuge im Wechsel zum Einsatz. Im Schwarzbubenland wird der Rettungsdienst per Leistungsvereinbarung an Dritte ausgegliedert.

Die alten Fahrzeuge landen übrigens nicht auf dem Schrottplatz, sondern gehen nach Angaben der soH «in der Regel zurück an den Hersteller oder werden vom neuen Lieferanten übernommen». (ums.)

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