Bundesrat

Rücktritt von Widmer-Schlumpf ist für Bischof nicht ganz überraschend

Pirmin Bischof und Eveline Widmer-Schlumpf diskutieren im September 2014.

Pirmin Bischof und Eveline Widmer-Schlumpf diskutieren im September 2014.

Der am Mittwoch kommunizierte Entscheid von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, im Dezember nicht mehr für den Bundesrat zu kandidieren, kommt für den Solothurner CVP-Ständerat Pirmin Bischof nicht «sehr überraschend».

«Letzte Woche bereits anlässlich einer Kommissionssitzung liess ihre Gestik und Mimik darauf schliessen,» sagte er gegenüber Tele M1.

Bischof würdigte Eveline Widmer-Schlumpf als eine «herausragende, zielgerichtete und zähe» Bundesrätin. «Es wird jetzt nicht ganz einfach sein eine solche Persönlichkeit zu ersetzen.»

Für den CVP-Ständerat steht fest, dass die SVP nach ihrem Sieg bei den nationalen Wahlen den «grundsätzlichen Anspruch» auf einen zweiten Bundesratssitz hat.

Er betont aber, dass für eine Wahl in den Bundesrat weniger die Partei, sondern vor allem die Persönlichkeit des Kandidaten oder der Kandidatin ausschlaggebend sei. «Verschiedene Parteien werden jetzt ihre Kandidierenden nominieren», so Bischof. Diesen Prozess gelte es abzuwarten. Und: «Die CVP wird diesen Prozess mitorchestrieren.» (esf)

Eveline Widmer-Schlumpf tritt ab: Die Medienkonferenz in voller Länge.

Eveline Widmer-Schlumpf tritt ab: Die Medienkonferenz in voller Länge.

Meistgesehen

Artboard 1