«Ich wurde darauf hingewiesen, dass bei der Abstimmung nicht richtig gezählt wurde und habe mir dann das Video der Abstimmung genau angeschaut», erklärt der Solothurner Ständerat Roberto Zanetti. Er konnte die Unstimmigkeit bei der Abstimmung feststellen und informierte das zuständige Büro.

Dies kam nicht bei allen Ratskollegen gut an: «Ich stand so zusagen als Partysprenger da», meint Zanetti. Die Abstimmung vom Dienstag wurde anschliessend am Donnerstagmorgen wiederholt. Das Resultat: Es wurde wieder falsch gezählt.

Ständeräte über Falschzählung empört

Ständeräte über Falschzahl

Lösung: Elektronische Abstimmung

Für dieses Problem sieht Zanetti nur eine Lösung: «Man muss die elektronische Abstimmung einführen, so können solche Fehler nicht mehr passieren». Viele Personen aus der Bevölkerung können nicht verstehen, dass es die Politiker im Bundeshaus nicht schaffen, richtig zu zählen. Zanetti versteht die Aufregung, jedoch verteidigt er den Ständerat und meint, es werde grundsätzlich immer seriös gearbeitet.