Polizeikontrolle

Rettungsausrüstung auf dem «Böötli» dabei? Mit der Polizei auf Aare-Patrouille unterwegs

Mit der Polizei auf Aare-Patrouille

Mit der Polizei auf Aare-Patrouille

Um Unfälle zu vermeiden, ist die Kantonspolizei Solothurn regelmässig auf dem Fluss unterwegs und führt Kontrollen durch. TeleM1 war bei der Aare-Tour dabei.

«Grüezi mitenand, Studer isch mi Name, Kantonspolizei.» So lautet das Intro des Fachverantwortlichen Schiffahrt der Kantonspolizei, Pascal Studer, wenn er Kontrollen auf der Aare durchführt. Gefragt werden die beiden Passagiere auf dem Motorboot nach Fahrzeugausweis, Abgaswartung und zwei Rettungsmitteln. Da die beiden Passagiere alles vorweisen können, dürfen sie nach wenigen Minuten weiterfahren.

Die Kantonspolizei kontrolliert nicht jeden auf der Aare, sondern führt lediglich Stichproben durch. Studer beurteilt die Lage jeweils bereits von Weitem:«Wenn ich sehe, dass ein Rettungsmittel dabei ist — sei dies am Gurt oder auf dem Boot — dann gehe ich davon aus, dass sich die Person orientiert hat und alles gut ist.»

Schwimmhilfen seit Anfang Jahr Pflicht

Kontrollen sollen keine Schikanen sein sondern darauf abzielen, dass sich die Menschen auf den Fluss vorbereiten müssen. Es zeigt sich: die meisten sind vorbereitet, 90 Prozent der Kontrollen verlaufen reibungslos. Dass Böötler und Stand-up-Paddler auf einem Fluss eine Schwimmhilfe Mit dabei haben müssen, gilt seit Anfang Jahr.

Angekommen ist die neue Regelung aber noch nicht bei allen: Bei der Kontrolle eines «Gummiböötlis» fehlen die Rettungsmittel. Die Konsequenz für die Fahrer: Eine Busse. Und zwar 50 Franken pro fehlende Weste. «Ich wusste nicht, dass man das machen muss», meint der eine «Böötler». Frust habe er aber nicht, er überlebe die 50 Franken. (nas/TeleM1)

Meistgesehen

Artboard 1