Rekord

Regionalverkehr Bern-Solothurn zählt erneut mehr Passagiere

RBS-Züge haben noch nie so viele Passagiere transportiert wie 2013.

RBS-Züge haben noch nie so viele Passagiere transportiert wie 2013.

Die Züge und Busse des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) sind immer besser ausgelastet. Im vergangenen Jahr beförderte der RBS 24,2 Millionen Fahrgäste. Dies entspricht einer Zunahme von 300 000 Passagieren oder einem Plus von 1,3 Prozent.

Das bedeutet gleichzeitig eine Rekordanzahl von Fahrgästen, wie das Bahnunternehmen am Donnerstag bekannt gab.

Im Vorjahr verzeichnete der RBS eine Steigerung um rund 2 Prozent. Mit den Zügen waren 18,2 Millionen (+ 1,2 Prozent) und mit den Bussen 6 Millionen (+ 1,7 Prozent) Kunden unterwegs.

Plus auf Paradestrecke

Auf der Paradestrecke zwischen Solothurn und Bern hat der RBS mit 3,8 Millionen leicht mehr Personen transportiert als im Vorjahr, wie Mediensprecherin Fabienne Thommen ergänzt. Dies entspricht etwas mehr als 12 000 Passagiere pro Tag. Für das laufende und die kommenden Jahre erwartet RBS auf dieser Strecke eine weitere Zunahme.

Denn seit Dezember 2013 ist der Viertelstundentakt in den Stosszeiten am Morgen und am Abend weiter ausgebaut worden, und zwar neu in beide Fahrtrichtungen.

Zuvor galt der Viertelstundentakt jeweils nur in der Hauptrichtung, am Morgen also Richtung Bern, am Abend in Richtung Solothurn. «In der Regel führt ein erweitertes Angebot zu mehr Fahrgästen», sagt Thommen. Andererseits sei die Auslastung auf der 33,6 Kilometer langen Fahrstrecke zwischen den beiden Kantons-Hauptstädten heute schon sehr hoch. «Der Spielraum ist also klein.»

Neuer Bahnhof für halbe Milliarde

Umso wichtiger ist für den öV-Anbieter der geplante Ausbau des RBS-Bahnhofs in Bern. Heute strömen täglich 60 000 Personen durch den Bahnhof und bis 2030 soll die Zahl der Reisenden auf täglich 70 000 ansteigen. Im Rahmen des Gesamtausbaus des SBB-Bahnhofes soll der RBS bis 2025 einen neuen Tiefbahnhof erhalten.

Die Investitionskosten belaufen sich auf 522 Millionen Franken und werden wie bei allen Bahninfrastrukturen vom Bund und den beteiligten Kantonen getragen. Hauptaktionäre des RBS sind der Kanton Bern (35 Prozent), der Bund (31 Prozent) und Bernmobil (15 Prozent). Weitere Eigner sind der Kanton Solothurn (8 Prozent), Berner Gemeinden (3 Prozent), die Stadt Solothurn und weitere Solothurner Gemeinden mit je 1 Prozent. Der Rest von 6 Prozent entfällt auf Private. (FS)

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