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Endspurt der Alpakatour – die letzte Etappe von Oensingen bis nach Olten

Das Morgenshow-Duo vom Radio 32 startete den finalen Tag ihrer «Uf 12 Bei dür ds Mittuland»-Tour mit den Alpakas Chicco und Willy. Unterwegs haben sie einiges erlebt und viele neue Bekanntschaften geschlossen. Praktikantin Anja Neuenschwander war auf der Schlussetappe dabei.

Anja Neuenschwander
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Auf dem Bauernhof freut man sich über den vierbeinigen Besuch.

Auf dem Bauernhof freut man sich über den vierbeinigen Besuch.

Anja Neuenschwander / Solothurner Zeitung

Am Freitagmorgen früh ging es los, der letzte Tag der «Uf 12 Bei dür ds Mittuland»-Tour von Radio 32. Die beiden Alpakas Willy und Chicco trafen etwas verspätet mit dem Morgenshow-Duo Jasmin Langenegger und Marco Imbach in Oensingen ein. Die Nacht zuvor hatten die vier im Stroh auf der Schmiedematt verbracht. Am morgen sei das Moderatoren-Team dann mit einem feinen Buurezmorge geweckt worden.

So gestärkt trafen sie auf mich und den Rest der Gruppe und wir starteten gemeinsam den letzten Tag mit Sonnenschein und kühler Morgenluft. Durch Oensingen wurden wir vom Gemeindepräsidenten Fabian Gloor und einigen Hörern begleitet. Kurz darauf erreichten wir auch schon einen alten Hof in Kestenholz.

Dort unterhielten wir uns mit der Bauernfamilie, die zwei Alpakas waren dabei natürlich das Zentrum der Aufmerksamkeit. Begegnungen wie diese seien das schönste an der Tour gewesen, erzählte Marco Imbach später im Videointerview. Dies gelte auch für die Höfe, auf welchen sie jeweils übernachten durften. «Wir haben uns wie zuhause gefühlt», sagte Imbach.

Weiter gings vom Bauernhof in der zunehmenden Hitze Richtung Egerkingen. Auf halber Strecke in Niederbuchsiten bekamen wir einen Überraschungsbesuch: Zwei Hörer gesellten sich mit zwei weiteren Alpakas zu uns. Die Neuankömmlinge wurden sofort aufmerksam beschnuppert. Besonders Alpakamännchen Chicco geriet bei dieser Begegnung ganz aus dem Häuschen; es waren nämlich zwei Alpaka-Damen.

Willy und Chicco beschnuppern etwas skeptisch die Alpaka-Damen.

Willy und Chicco beschnuppern etwas skeptisch die Alpaka-Damen.

Anja Neuenschwander / Solothurner Zeitung

Mit vorsorglichem Sicherheitsabstand zwischen den Alpakapaaren wanderten wir weiter durchs Dorf. Auf der ganzen Etappe trafen wir immer wieder auf neugierige und streichelfreudige Hörer. So kamen wir nur stockend voran, doch das störte die Alpakas wenig. In den Pausen wurde munter an Gras und Rüebli geknabbert, ausgiebige Streicheleinheiten durften natürlich auch nicht fehlen.

Ein Rüebli für Willy.

Ein Rüebli für Willy.

Anja Neuenschwander / Solothurner Zeitung

Nachdem ich mich in Egerkingen verabschiedet habe, zieht die muntere Gruppe nun weiter bis nach Olten, wo es eine kleine Abschlussfeier geben wird. Die beiden Moderatoren freuen sich schon darauf, sich danach zu Hause etwas erholen zu können. «Am meisten freue ich mich auf mein eigenes Bett», verkündet Marco Imbach. «Wir würden es definitiv nochmals machen», versichert Jasmin Langenegger. «Aber vielleicht nicht gleich morgen», fügt sie lachend an.

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