Besitzerwechsel

Regiobank hat das Kurhaus Weissenstein verkauft

Das Kurhaus Weissenstein hat einen neuen Besitzer. Die Regiobank Solothurn hat das Kurhaus an eine externe Investorengruppe verkauft.

Zu den Käufern des Kurhauses zählen: 

• Arabelle & Tom Umiker, Gastgeber, Hoteliers in Davos mit eigenem Hotel

• Urs Hofmann, Bauexperte, Eigentümer Sinea Holding AG in Zug und gleichzeitig Eigentümer der Baulink AG Generalbauunternehmung

• Hans-Ulrich Schläppi, Unternehmer, früherer Geschäftsführer der Bergbahnen Lenk und vormals Eigentümer eines Hotelbetriebes in der Lenk

Der Preis für das Kurhaus wird nicht genannt. Die Regiobank erklärte an einer Medienkonferenz, sie habe bewusst darauf verzichtet, das Kurhaus zum höchst-möglichen Preis an einen Finanzinvestor zu verkaufen.

Vielmehr sei der Bank wichtig, dass das Kurhaus als eigentümergeführter Betrieb erhalten werden könne. Die Regiobank habe während vier Jahren dafür gesorgt, dass der Restaurationsbetrieb auf dem Weissenstein während der bahnlosen Zeit aufrechterhalten worden sei.

«Wir sind sehr erfreut, dass drei bestens ausgewiesene Unternehmer das Kurhaus Weissenstein übernehmen, dies garantiert grossen persönlichen Einsatz und absoluten Erfolgswillen», so Felix Leuenberger, Präsident des Verwaltungsrates der Regiobank Solothurn. «Die Rolle unserer Bank beschränkte sich nur darauf, das Kurhaus grundsätzlich zu retten. Es entsprach nie unserer Absicht, das Haus zu behalten oder es auszubauen. Dies gehört nicht zu unseren Kernkompetenzen und zu unserem Aufgabengebiet als Bank, wir sind kein Tourismusunternehmen.»

«Unser Engagement auf dem Weissenstein wurde allseits geschätzt. Da der Bahnbetrieb nun erfolgreich aufgenommen wurde, zieht sich die Regiobank auf dem Hausberg zurück und überlässt das Kurhaus professionellen Betreibern», so Leuenberger. 

Ebenfalls froh, dass ein Käufer gefunden wurde, ist Rolf Studer, Vize-VR-Präsident der Seilbahn Weissenstein AG Swag. «Wir hoffen auf gutes Gelingen und dass eine gute Wahl getroffen wurde. Eine Zusammenarbeit zwischen den neuen Besitzern und uns ist unabdingbar, wir bieten auch Hand dazu, so Studer.

Jahresgewinn gesteigert

Der Verkaufserlös wird mit dem Ergebnis 2015 verrechnet, wie es auf Anfrage hiess. Im Jahr 2014 steigerte die Regiobank Solothurn den Jahresgewinn um 1,1 Prozent auf 7,2 Mio. Franken. Dazu trug der Verkauf einer bankeigenen Liegenschaft - der Filiale Zuchwil - bei. Der Buchgewinn führte zu einem ausserordentlichen Ertrag von 1,9 Mio. Franken.

Der Bruttogewinn sank hingegen um 1,4 Prozent auf 18,8 Mio. Franken. Die 2013 begonnene Drosselung des Wachstums sei fortgesetzt worden, hiess es. So erhöhten sich die neuen Hypotheken, Kredite und Darlehen um 1 Prozent auf 2,06 Mrd. Franken, nachdem im Vorjahr noch ein Wachstum von 4,4 Prozent resultiert hatte. Andererseits stiegen die Kundengelder um 2 Prozent auf 1,80 Mrd. Franken. (sda/az)

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