Solothurn
Regierungsrat zeigt sich über das Stationierungskonzept der Armee erfreut

Das Stationierungskonzept der Armee sieht vor, dass das Kommando der Logistikbrigade 1 nach Oensingen verlegt werden soll. Der Lehrverband Genie/Rettung/ABC-Kamir soll weiterhin Solothurn als Standort nutzen. Der Regierungsrat begrüsst das Konzept.

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Der Waffenplatt Wangen a/A soll im bisherigen Rahmen erhalten bleiben. (Symbolbild)

Der Waffenplatt Wangen a/A soll im bisherigen Rahmen erhalten bleiben. (Symbolbild)

Keystone

Wie der Solothurner Regierungsrat in einer Medienmitteilung schreibt, hat er das «zur Vernehmlassung vorgelegte Stationierungskonzept der Armee mit Genugtuung zur Kenntnis genommen.» Dies habe er in einer Antwort an das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) festgehalten.

Sehr erfreut zeigt sich der Regierungsrat über die Verlegung des Kommandos der Logistikbrigade 1 nach Oensingen. Der Standort Oensingen eigne sich ausgezeichnet für die Ansiedlung eines Kommandos.

Zum einen wegen der vorhandenen Infrastruktur und zum anderen aufgrund seiner verkehrstechnischen Anbindung. Weiter ergäben sich mit dem dort verbleibenden Stützpunkt der Militärpolizei wertvolle Synergien.

Der Regierungsrat schliesst nicht aus, dass allenfalls am geplanten Standort Oensingen weitere kantonale Partner des Sicherheitsverbundes Schweiz angesiedelt werden könnten. Dies würde zweifelsohne zu weiteren interessanten Synergien führen.

Hilfe bei Standortsuche

Das Konzept hält ausserdem fest, dass der Standort Solothurn durch den Lehrverband Genie/Rettung/ABC-Kamir weiter genutzt werden soll. Für eine allfällige Suche nach einem neuen geeigneten Standort für den Lehrverband biete der Regierungsrat seine Hilfe an. Dasselbe gelte auch für die Verlegung des Kommandos der Logistikbrigade 1 nach Oensingen.

Weiter begrüsse der Regierungsrat, dass die von der Armee im Kanton Solothurn beschäftigten 35 Stellen erhalten bleiben und allenfalls sogar noch ausgebaut werden sollen. Der Waffenplatz Wangen an der Aare soll ebenfalls im bisherigen Rahmen erhalten bleiben. (jvi)