Abgelehnt
Regierungsrat entscheidet: Es gibt keinen zusätzlichen Sonntagsverkauf

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Das Gesuch für einen Sonntagsverkauf Ende November wurde abgelehnt.

Das Gesuch für einen Sonntagsverkauf Ende November wurde abgelehnt.

Hanspeter Bärtschi

Die aktuellen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus seien «nach wie vor sehr besorgniserregend»: Mit dieser Begründung lehnt der Regierungsrat das Gesuch für die Durchführung eines zusätzlichen Sonntagsverkaufs am kommenden 29. November ab. Mit Blick auf die Zahl der Neuinfektionen, Hospitalisationen und Todesfälle werden die Detailhändler vom Amt für Wirtschaft aufgerufen, die Geschäfte nicht zu öffnen.

Der kantonale Gewerbeverband (KGV), der das entsprechende Begehren eingereicht hatte, nimmt den Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis. Man hoffe, dass «dieses Jahr wenigstens die beiden Sonntagsverkäufe im Dezember stattfinden können», schreibt KGV-Geschäftsführer Andreas Gasche in einem E-Mail an die Mitglieder: «Wir sind mit den Behörden in Kontakt und werden frühzeitig über den Entscheid der Regierung informieren.»

Zur Frage der Besucherzahlbeschränkung in den Läden hält der KGV fest, dass diese Kapazitäten «Bestandteil der jeweiligen Schutzkonzepte» seien, die auch in Zeiten der Maskenpflicht weiterhin zu beachten seien. (szr)