Herdenschutz und Falknerei

Regierungsrat begrüsst Teilrevision der Jagdverordnung

Die Regelung des Herdenschutzes ist Teil der Teilrevision der Jagdverordnung. (Archiv)

Die Regelung des Herdenschutzes ist Teil der Teilrevision der Jagdverordnung. (Archiv)

Der Solothurner Regierungsrat begrüsst die geplante Teilrevision der Jagdverordnung. Diese soll bezüglich Herdenschutz und Falknerei den heutigen Bedürfnissen angepasst werden.

Mit der Regelung des Herdenschutzes beabsichtigt der Bund, den Konflikt zwischen Grossraubtieren und der auf Nutztieren basierenden Landwirtschaft zu verringern. Dabei regelt und fördert das Bundesamt für Umwelt (BAFU) den eigentlichen Herdenschutz, wie das Bewachen der Viehherden mit Herdenschutzhunden. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) fördert betriebliche Massnahmen, wie eine geordnete Weideführung der Nutztiere.

Zur Umsetzung dieser gemeinsamen Stossrichtung wurden die notwendigen gesetzlichen Grundlagen im Rahmen der Agrarpolitik 2014 bis 2017 sowohl im Landwirtschaftsgesetz wie auch im Jagdgesetz geschaffen.

Es braucht konkrete Definition im Jagdrecht

Auch der Bereich der Falknerei wird in der Teilrevision geändert. Hier soll eine Rechtslücke geschlossen werden, was die kantonalen Bewilligungen für die Haltung der Greifvögel betrifft. Diese entstand, weil in der neuen Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 die spezielle Richtlinie zur Haltung dieser Tiere nicht erneuert wurde.

Eine konkrete Definition im Jagdrecht drängt sich deshalb auf, weil die Haltung von Greifvögeln wichtiger Bestandteil der Falknerei ist. Das Schliessen der Rechtslücke dient dem Erhalt dieser uralten Jagdform als Weltkulturerbe. (mgt)

Falknerei soll als Weltkulturerbe erhalten bleiben.

Falknerei soll als Weltkulturerbe erhalten bleiben.

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