Brandschutz

Regierungsrat befürwortet Anpassung des Brandschutzgesetzes

So weit sollte es nicht kommen - falls doch, sollten sich immerhin alle Personen über die optimierten Fluchtwege retten können.

So weit sollte es nicht kommen - falls doch, sollten sich immerhin alle Personen über die optimierten Fluchtwege retten können.

Eine Änderung im Gesetz betreffend Brandschutznormen wurde vom Regierungsrat befürwortet. Durch eine Anpassung zweier bestehender Normen aneinander sollen die Fluchtwegsdistanzen optimiert werden.

Der Regierungsrat befürwortet die Änderung an der Verordnung 4 zum Arbeitsgesetz. Dies teilte er durch eine Stellungnahme an das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO mit. Die vollständige Anpassung der Brandschutznormen der Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen würden eine optimale Zusammenarbeit der betreffenden Ämter gewährleisten. Die Änderung an obengenannter Verordnung 4 trage ebenso dazu bei, so der Regierungsrat. 

Fluchtwegsdistanzen wurden optimiert

Zwischen den Brandschutznormen der Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen und der Verordnung 4 zum Arbeitsgesetz wurden Differenzen entfernt. Dadurch wurde eine vollständige Optimierung der Fluchtwegdistanzen erreicht. 

Die Anforderungen an die Verkehrs- und Fluchtwege zum Schutz der Arbeitnehmenden sind einerlei. Es sind nicht zwingend dieselben Anforderungen wie diejenigen an Fluchtwege im reinen Brandfall. 

Allen Anforderungen soll gerecht werden

Industriellen und gewerblichen Betrieben mit besonderen Gefährdungen muss spezielle Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die kantonalen Vollzugsorgane müssen hier laut Regierungsrat die Möglichkeit haben, die Fluchtwegdistanzen zu verkürzen. Die Verordnung zum Arbeitsgesetz wird diesbezüglich ergänzt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. «Dadurch wird eine ganzheitliche Risikobetrachtung zum Schutz des Arbeitnehmers gewährleistet», so der Regierungsrat. (nw)

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