Mehrjahresprogramme

Regierung will Biodiversität bis 2032 fördern – es geht um 65 Millionen Franken

Auch eine Blumenwiese steht für Biodiversität.

Auch eine Blumenwiese steht für Biodiversität.

Im Kanton Solothurn soll die Biodiversität weiterhin nachhaltig gefördert werden. Der Regierungsrat will zwei entsprechende Mehrjahresprogramme bis ins Jahr 2032 weiterführen. Es geht um Kosten von rund 65 Millionen Franken.

Dank des Ende Jahr auslaufenden Mehrjahresprogrammes «Natur und Landschaft» wurden auf freiwilliger Basis mit rund 1000 Bewirtschaftern von Landwirtschaftsland und Wald insgesamt 2500 Vereinbarungen zur Erhaltung und Aufwertung von Lebensräumen abgeschlossen.

Zusätzlich wurden mit dem separaten Förderprogramm «Biodiversität im Wald» 237 Hektaren Lebensräume aufgewertet und 135 Hektaren Altholzinseln und 1700 Biotopbäume gesichert.

Investitionen in die Biodiversität

Mit den geplanten Folgeprogrammen für die Jahre von 2021 bis 2032 könne das Erreichte langfristig gesichert, qualitativ aufgewertet und gezielt ergänzt werden, teilte der Solothurner Regierungsrat am Dienstag mit.

So sollten Bestrebungen zur Förderung der Biodiversität im intensiv genutzten Landwirtschaftsgebiet und entlang von Gewässern stärker als bisher unterstützt werden. Gleichzeitig werde ein Fokus auf die Vernetzung der Wälder innerhalb derselben sowie mit anderen Lebensräumen gelegt.

Die beiden neuen Programme sollen in den nächsten zwölf Jahren umgesetzt werden. Der Regierungsrat schätzt den Kreditbedarf auf 65 Millionen Franken. Finanziert werden sollen die Programme mit zweckgebundenen Mitteln des Natur- und Heimatschutzfonds sowie des Forstfonds. Der Kantonsrat soll entsprechende Verpflichtungskredite bewilligen.

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