Mit dem «Energiespar-Contracting» kann der Eigentümer einer Liegenschaft Energieeffizienzmassnahmen an einen Dienstleister übertragen. Dieser verpflichtet sich, den Energieverbrauch und damit die Nebenkosten einer Liegenschaft durch geeignete Massnahmen zu senken.

Das Modell könne für Mieter und Vermieter interessant sein, denn das finanzielle Hauptrisiko liege beim Dienstleister, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Die vom Bund geplante Aufnahme des «Energiespar-Contractings» in die Verordnung über Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen schaffe neue Anreize für Betriebsoptimierungen und Investitionen in die Gebäudeeffizienz.

Das «Energiespar-Contracting» könne dazu beitragen, dass in einem Gebäude Effizienzmassnahmen realisiert würden, für die heute weder der Vermieter noch der Mieter einen Anreiz hätten. 

Der Solothurner Regierungsrat stimmt den geplanten Anpassungen zu, verlangt aber Ergänzungen für den Vollzug. Insbesondere werden klare Vorgaben für die Berechnung der erzielten Einsparungen verlangt. (sks)