Vernehmlassung

Regierung begrüsst einfachen Zugang zu digitalen Stromdaten

Wie viel Strom wird verbraucht? Die Daten sollen einfacher zugänglich gemacht werden.

Wie viel Strom wird verbraucht? Die Daten sollen einfacher zugänglich gemacht werden.

Zukünftig soll der Zugang zu den eigenen Stromdaten vereinfacht werden. Mit der laufenden Revision der Stromversorgungsverordnung präzisiert der Bund den Datenzugang intelligenter Messsysteme. Neu sollen die Messwerte auch zum Herunterladen bereitgestellt werden. Der Regierungsrat begrüsst die Anpassung.

Mit der Umsetzung der Energiestrategie wurde auch die Einführung intelligenter Stromzähler beschlossen. Der einfache Zugriff auf die eigenen Verbrauchs- und Produktionsdaten ist dabei ein zentrales Element für Optimierungen und bildet die Grundlage für zukünftige Innovationen im Bereich der Energiedienstleistungen. Deshalb sieht das Gesetz vor, dass Netzbetreiber und Kundinnen und Kunden gleichermassen Zugang zu ihren Messdaten haben sollen.

Obwohl die Digitalisierung des Stromnetzes rasch voranschreitet, haben noch nicht alle Kundinnen und Kunden vollständigen Zugriff auf ihre Daten. Mit der Vorlage wird klargestellt, dass Verteilnetzbetreiber Messdaten nicht nur verständlich visualisieren, sondern auf Verlangen auch in einem international üblichen Format zum Datenexport kostenlos zur Verfügung stellen. Der Solothurner Regierungsrat stimmt den geplanten Änderungen zu, wie die Staatskanzlei mitteilt. (sks)

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