Auch ab 2020, wenn der Neubau des Betten- und Behandlungstrakts abgeschlossen sein wird, bleibt der Landeplatz für den Rega-Helikopter zu ebener Erde. Geplant war es ursprünglich anders. So sollte der Rega-Heli auf dem Dach des neuen Bürgerspitals landen, wie das bei vielen Spitälern der Schweiz der Fall ist. Im amtlichen Anzeiger für die Grossregion Solothurn kündigt das Bau- und Justizdepartement jetzt eine Änderung der im Jahr 2013 bewilligten Planungsunterlagen an.

Gemäss Alfredo Pergola, Gesamtprojektleiter des Spitalneubaus, soll der Heli-Landeplatz ab 2020 südlich des Neubaus neben der Wassergasse zu liegen kommen – und damit unmittelbar bei der Notfallstation. Zurzeit landet der Rettungs-Helikopter nördlich des Areals.

Mit der Rega abgesprochen

Die Planungsänderung ist beim Amt für Raumplanung sowie den Einwohnergemeinden Solothurn und Biberist einsehbar. Die Auflagefrist läuft bis zum 11. Juni. «Im Rahmen unserer detaillierten Neubau-Planung haben wir den Standort des Landeplatzes hinterfragt», sagte gestern Alfredo Pergola auf Anfrage.

Für die Patienten sei der neu gewählte Standort besser, ist er überzeugt. «Sie können rasch, ohne lange Wege überwinden zu müssen, zur Notfallstation gebracht werden.» Die Planungsänderung sei mit der Rega abgesprochen, betonte Pergola. Aus Sicherheitsgründen bevorzuge die Rega in der Regel einen Landeplatz auf dem Dach. «Die Rahmenbedingungen beim Bürgerspital haben die Verantwortlichen der Rega aber überzeugt.»

Der neu geplante Landeplatz südlich des Spital-Neubaus bedeute keine zusätzlichen Lärmemissionen, versichert der Experte weiter. Pergola rechnet denn auch nicht mit einer grösseren Zahl von Einsprachen. (esf)