Wettbewerb
Recyclingkunst aus Metallverpackungen: Drei Preise gehen in den Kanton Solothurn

Bei einem Wettbewerb zu Recyclingkunst aus Metallverpackungen waren auch Solothurner erfolgreich. Drei der 36 Preise gehen nach Zuchwil, Trimbach und Erschwil.

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Die drei Solothurner Gewinner im Igora-Wettbewerb
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Christian Neuschwander von der Primarschule Erschwil begeisterte mit «Hau den Lukas»
«Sijathwegi Chilbi» vom Schulhaus Unterfeld, Zuchwil

Die drei Solothurner Gewinner im Igora-Wettbewerb

Siggi Bucher

Neben dem Sammeln und Recyceln eignen sich gebrauchte Metallverpackungen wie Getränkedosen, Senftuben, Tierfutterschalen, Kaffeekapseln aus Aluminium und Konservendosen aus Stahlblech auch zum Kreieren von Kunstwerken.

Zur 19. Austragung des Kreativ-Wettbewerbs Recyclingkunst aus Metallverpackungen gingen 260 Kunstwerke zum Thema «Chilbi» ein.

Die Mehrheit stammt von Kindern, Jugendlichen und Schulen. Der Wettbewerb wird jeweils durch die beiden Recyclingorganisationen Igora und Ferro Recycling organisiert.

36 erhielten an der Preisverleihung vom Samstag einen Preis. In den Kanton Solothurn gingen insgesamt 3 Preise. Elia Rutschi aus Trimbach begeisterte mit seinem «Riesen Rad», ein Preis geht auch an die «Sijathwegi Chilbi» vom Schulhaus Unterfeld in Zuchwil. Und der dritte durfte der Erschwiler Christian Neuschwander für «Hau den Lukas» mit nach Hause nehmen.

Bares oder Gold für die Gewinner

Gesamthaft wurden 28 Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen in den Kategorien Einzelkünstler und Gruppen sowie 7 Kunstwerke von erwachsenen Hobbykünstlern ausgezeichnet. Die Gewinner konnten aus den Händen von Jury-Präsident Franco Knie Geld und Gold in Empfang nehmen.

Auf 14 Einzelkünstler – in den Kategorien Kinder und Jugendliche – wartete je ein Goldvreneli im Wert von ca. 250 Franken. Auf die 14 Gruppenarbeiten in den gleichen Kategorien entfielen je 350 Franken in bar. Je 2 Goldvreneli im Wert von ca. 500 Franken waren für die 7 erwachsenen Gewinner. Ein 36. Kunstwerk erhielt einen Sonderpreis der Nespresso SA.

Pro Kunstwerk spendeten die Organisatoren 50 Franken an die Behindertenorganisation Pro Infirmis – insgesamt also 13'000 Franken.

Im November geht der Wettbewerb in eine neue Runde zum Thema «Bauernhof». (mgt)

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