Abfall
RBS stellt in Bahnhöfen neue Recycling-Stationen auf

In den wichtigsten Bahnhöfen stellt der Regionalverkehr Bern-Solothurn ab heute Montag vierteilige Recyclingstationen auf, wie die SBB sie verwenden. Gleichzeitig entfernt der RBS in den sogenannten «Mandarinli»-Zügen nach Worb die Abfallbehälter.

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Recyclingstationen, wie sie die SBB und neu auch der RBS verwendet.

Recyclingstationen, wie sie die SBB und neu auch der RBS verwendet.

zvg

An den grösseren RBS-Bahnhöfen – Worblaufen, Jegenstorf, Solothurn, Papiermühle, Ittigen, Bolligen, Boll-Utzigen und Worb Dorf – sollen in den nächsten Wochen mindestens zwei Recyclingstationen aufgestellt werden, wie der RBS mitteilt.

Es handelt sich dabei um die gleichen Behälter, wie die SBB bereits auf einigen Bahnhöfen eingeführt haben. «Dadurch soll die Recyclingquote von Papier, PET und Alu erhöht und die Abfalltrennung für die Fahrgäste unterwegs erleichtert werden», so der RBS.

Indem in einem Pilotversuch die kleinen Abfallbehälter in den «Mandarinli»-Zügen, welche vorwiegend auf der Linie S7 zwischen Bern und Worb eingesetzt werden, entfernt werden, sollen die Fahrgäste dazu animiert werden, ihren Abfall in den neuen Recyclingstationen zu entsorgen. Andererseits soll dadurch auch die Sauberkeit in den Fahrzeugen verbessert werden. «Die Abfallbehälter lassen sich nur schwer leeren resp. reinigen und sind daher eher unhygienisch», so das Unternehmen.

2012 hat der RBS bereits in seinen Bussen die Abfallbehälter entfernt und damit gute Erfahrungen gemacht. Die Busse seien seither deutlich sauberer unterwegs, schreibt der RBS. Die Entfernung der Abfallbehälter in den "Mandarinli"-Zügen ist ein Pilotversuch. (ldu/mgt)

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