Verwaltungsratspräsident Kurt Fluri hatte den anwesenden Aktionärinnen und Aktionären Positives anlässlich seiner Generalversammlung in Deisswil bei Stettlen zu berichten: Bei einem Gesamtertrag von 112,3 Millionen Franken (2017: 109,1 Mio. Fr.) erwirtschaftete der RBS einen Überschuss von rund 1,1 Millionen Franken. Mit 26,4 Millionen Fahrgästen transportierte der RBS im 2018 0,4 Prozent (+ 100'000 Fahrgäste) mehr als im 2017.

Auch verschiedene wichtige Meilensteile hatte der RBS 2018 erreicht: So konnten die ersten neuen «Worbla»-Züge auf der Linie S7 in Betrieb genommen werden und an den meisten Bahnhöfen wurden die neuen Anzeiger installiert. Im Projekt «Zukunft Bahnhof Bern» wurde auch der letzte Teil der Baubewilligung erteilt.

«Herausfordernd bleiben auch in Zukunft die laufenden und bevorstehenden Bauarbeiten», heisst es in einer Medienmitteilung. Dazu gehört neben dem neuen Bahnhof Bern etwa der Doppelspurausbau Moosseedorf–Zollikofen mit der neuen Unterführung, der bis Ende 2019 abgeschlossen wird, im Moment jedoch noch eine längere Streckensperrung mit Bahnersatz nötig macht.

Die Generalversammlung folgte im Übrigen den Anträgen des Verwaltungsrates und genehmigte den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2018 und erteilte den Verwaltungsorganen Entlastung. (mgt)