Lyss/Messen/Solothurn
RBS betreibt neu auch 13 Buslinien

Ab Dezember 2013 betreibt der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) neu 13 Buslinien in der Region Lyss/Messen/Solothurn. Die Kantone Bern und Solothurn sowie der Bund haben dem RBS den entsprechenden Zuschlag erteilt.

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RBS steht ab Dezember 2013 auch hinter 13 Buslinien.

RBS steht ab Dezember 2013 auch hinter 13 Buslinien.

Zur Verfügung gestellt

Drei Transportunternehmungen haben sich für die 13 ausgeschriebenen Linien im Raum Lyss/Messen/Solothurn mit rund 1,1 Millionen Kurskilometern pro Jahr beworben. Das Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Bern hat dann zusammen mit dem Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons Solothurn sowie dem Bundesamt für Verkehr diese Offerten bewertet.

Wie es in einer Mitteilung der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion vom Donnerstag heisst, hätte die Basisofferte des RBS in diesem Vergleich finanziell am besten abgeschnitten. Der Zuschlag wurde in erster Linie aufgrund eines optimalen Preis-Leistungs-Verhältnisses erteilt», werten RBS und BSU selber ihren Erfolg.

Die Übernahme erfolge ab Fahrplanwechsel im Dezember 2013. Das Auftragsvolumen für vier Jahre belaufe sich auf gut 19 Mio. Franken, heisst es weiter. Dank dem «effizieten, aber trotzdem kundenorientierten Betriebskonzept» sparen Bund und Kantone in Zukunft jährlich rund 1,3 Millionen Franken.

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«Wachstum entlang den Linien»

Der kantonale Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag sieht vor, dass bei Ausschreibungen das bisherige Fahrpersonal weiterbeschäftigt werden muss. Im Hinblick auf die Umsetzung will der RBS die Fahrzeugflotte modernisieren, wird in der Mitteilung angekündigt. Der Busbetrieb Solothurn und Umgebung BSU werde wie bisher einen Teil der Fahrleistungen erbringen. «Mit diesem Zuschlag kann der RBS eines seiner strategischen Ziele, Wachstum entlang des bestehenden Bahnliniennetzes, erreichen», heisst es beim RBS.

«Die Transportkette Bus-Bahn kann damit für die Fahrgäste weiteroptimiert werden.» Der Zuschlag gilt für vorerst für vier Jahre mit Option für eine Verlängerung um weitere sechs Jahre. Der Entscheid ist erst rechtskräftig, noch läuft die Beschwerdefrist. Der Zuschlag kann innert 30 Tagen beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation angefochten werden. (ldu/szr)

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