Kaum ist er Amt, hielt Urs Huber, Kantonsratspräsident 2017, bereits eine Schlussrede. Grund dafür war das Ende der vierjährigen Legislatur. 

Am Dienstag und Mittwoch tagte das Parlament ein letztes Mal in der aktuellen Zusammensetzung. Den Höhepunkt seiner Rede bildete die Verabschiedung jener 15 Parlamentarier, die bei der konstituierenden Sitzung des neuen Parlaments im Mai garantiert nicht mehr dabei sein werden.

Mit einer kurzen und humorvollen Charakterisierung würdigte er deren Persönlichkeit und ihr Wirken. Beat Käch (FDP, Solothurn) etwa, seit 1993 im Rat und damit der amtsälteste Kantonsrat, sei bei aller Kritik und bei jedem Gegenwind immer höflich und ruhig geblieben. «Fast schien es, als seien seine etwas ergrauten Haare sein Stahlhelm. Aber, er war nie Mitglied einer Stahlhelmfraktion.»

Zum Schluss überreichter er jedem der abtretenden 15 Kollegen ein Döschen mit handgemahlenen Gewürzen («Damit euer Leben nicht zu fad wird!»). (esf)