Strafuntersuchung eingestellt
Rätsel um tote Oltner Rentnerin bleibt ungelöst

Im Zusammenhang mit der im Januar 2013 in ihrer Wohnung in Olten tot aufgefundenen Rentnerin stellt die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung ein. Der Verdacht, dass die 83-Jährige Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist, hat sich nicht erhärtet.

Drucken
Teilen
In diesem Haus wurde die Rentnerin tot aufgefunden. Um den Hals hatte sie eine Schnur.

In diesem Haus wurde die Rentnerin tot aufgefunden. Um den Hals hatte sie eine Schnur.

ae/teleM1

«Der Verdacht eines Tötungsdelikts liess sich durch die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht erhärten», schreibt die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung. Das Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung gegen eine unbekannte Täterschaft sei daher eingestellt worden.

Die Resultate des rechtsmedizinischen Gutachtens hätten keine eindeutigen Aussagen über die Todesursache zugelassen. «Die vorgenommene Spurenauswertung an der toten Frau und in der Wohnung lieferte keinerlei Fremdspuren. Auch die Umfeldabklärungen ergaben keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung», so die Staatsanwaltschaft

Schnur um den Hals

Die Oltner Rentnerin war am Morgen des 17. Januar 2013 durch die Polizei in ihrer Wohnung in Olten tot aufgefunden worden (wir berichteten).

Weil sie eine Schnur um den Hals hatte, stand die Möglichkeit eines Tötungsdelikts im Raum. Die Solothurner Staatsanwaltschaft eröffnete daher eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung gegen Unbekannt. (ldu)

Aktuelle Nachrichten