Musikvideo
Rap über Kulturwoche soll Jugendliche «gluschtig» machen

Über die Solothurner Kulturwoche, die vom 8. bis 12.Mai 2017 stattgefunden hat, ist ein Rap-Video entstanden. Damit will Organisatorin Gabriella Affolter auch mehr Jugendliche ansprechen.

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Im letzten Jahr wurde bereits ein Video zur Solothurner Kulturwoche produziert. Der Sender JumpTV besuchte einige Workshops und interviewte die Kursleiter. In diesem Jahr hat sich Gabriella Affolter noch etwas Spezielleres einfallen lassen: Einen Rap. Text und Musik stammen vom Solothurner Rapper Johnny Sollberger alias Johnny Trash.

«Rap ist total populär und ein Mittel für junge Leute», sagt die Organisatorin. Mit dem Musikvideo wolle man mehr Schulkinder «gluschtig» machen, bei der Kulturwoche mitzumachen. Sie glaubt, dass ein Video mehr anspricht als der verteilte Flyer.

Kulturwoche

Die Solothurner Kulturwoche fand 2017 bereits zum 7. Mal statt. Schulklassen aus dem ganzen Kanton bekommen ein Programm zugestellt und können sich für Workshops in den Sparten bilden­de Kunst, Tanz, Theater, Musik und Literatur anmelden. Die Workshopleiter besuchen dann meistens die Klassen in ihren Schulhäusern.

Die Idee ist ganz spontan entstanden und wurde rasch umgesetzt. «Eigentlich sind wir dem Groove der Jugendlichen gefolgt, bei denen alles sofort passieren muss», meint Affolter lachend. Sie hat sich mit JumpTV und Johnny Sollberger und den einzelnen Workshopleitern in Verbindung gesetzt und die Realisierung aufgegleist. Vom Solothurner Musiker kannte sie bereits einige Texte.

Die Zusammenarbeit sei ganz unkompliziert gewesen. Mit dem Ergebnis ist sie sehr zufrieden. «Johnny ist selbst jung, er versteht die jungen Leute und weiss, was sie wollen», so Affolter.

Ihr war wichtig, im Video alle angebotenen Workshop-Sparten bilden­de Kunst, Tanz, Theater, Musik und Literatur aufzunehmen und interkulturell sowie interdisziplinär zu wirken. Das wird im Rap-Video erreicht, indem Musik, Text, das Medium Video und die Aufnahmen aus den Workshops für bildende Künste zusammenkommen. (ldu)

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