Die Nachfrage nach Wohnbauhypotheken ist unverändert gross, auch im Kanton Solothurn. Kein Wunder, liegt das Zinsniveau auf einem rekordtiefen Niveau. So ist der Bestand an Hypotheken bei den 26 Solothurner Raiffeisenbanken im vergangenen Geschäftsjahr um 4,6 Prozent auf 8,4 Milliarden Franken gestiegen, wie der Solothurner Verband der Raiffeisenbanken bekanntgab. Damit habe man „die Spitzenposition im Hypothekargeschäft" behaupten können, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Vertrauen in die genossenschaftlich organisierte Bankengruppe sei ungebrochen hoch. So haben die Kundengelder um 4,4 Prozent auf 7,9 Milliarden Franken zugelegt. Das Vertrauen widerspiegle sich auch bei der Entwicklung des Mitgliederbestandes. Die Zahl der Genossenschafter stieg um 2,8 Prozent auf fast 120‘000. „Damit ist nahezu jeder zwei Einwohner im Kanton Solothurn Mitglied bei einer Raiffeisenbank", heisst es weiter.

Trotz sehr hartem Wettbewerb und verengter Zinsmarge sei es gelungen, den Ertrag im Zinsengeschäft, dem Hauptertragspfeiler, um 1,1 Prozent auf 133 Millionen Franken zu steigern. Gleichzeitig reduzierte sich der Geschäftsaufwand. So resultierte unter dem Strich ein Bruttogewinn von 59,6 Millionen Franken (plus 3,5 Prozent) und ein Jahresgewinn von 14,4 Millionen Franken (plus 0,5 Prozent).